Inhalt:
Im
Kampf gegen die Schnecken! 
"Anti"-Schneckenpflanzen Ich
habe das aus diversen Gartenzeitschriften und anderen Zeitungen gesammelt und
meine Erfahrungen dazu geschrieben: Sommerblumen: Alyssum
- Steinkraut (richtig) Begonia
semperflorens - Blütenbegonie Bellis
- Maßliebchen, Tausendschön Callistephus
- Sommeraster Calendula
- Ringelblume (meine blieben verschont) Celosia
- Federbusch, Hahnenkamm Chrysanthemum
paludosum - Zwergchrysantheme Chrys.
parthenium - Edelkamille (stimmt) Chrys.
tenuiloba - Gelbes Gänseblümchen Cosmea
- Schmuckkörbchen (das war ja wohl nix!
Die Schnecken haben die Haut vom Stängel genagt!) Gazania
- Gazanie, Mittagsgold Impatiens
gladulifera - Springkraut Imp.
walleriana - Fleißiges Lieschen (nun ja, die Schnecken
verloren irgendwann den Appetit daran) Lathyrus
- Wicke (mochten sie bei mir wohl, waren aber auch ziemlich
mickrig) Nigella
damascena - Jungfer im Grünen (blieben
wirklich verschont) Pelargonium
- Geranie (habe ich nur auf dem Balkon - da kommen
glücklicherweise die Schnecken nicht hin!) Primula
- Primel (kann ich bestätigen) Salvia
horminum - Buntschopfsalbei (normaler Salbei
wurde auf jeden Fall schon gefuttert) Statice
sinuata - Meerlavendel Tropaeolum
- Kapuzinerkresse (aber sie verstecken sich gerne
drunter) Xeranthemum
- Papierblume Seitenanfang Stauden:
Achillea
- Schafgabe (meine kleine wurde komplett vertilgt,
die große ist oK) Agapanthus
- Afrikanische Schmucklilie Aquilegia
- Akelei (manchmal werden sie schon angenagt, aber
nur ein bisschen, und es scheint ihnen nicht zu schaden) Aruncus
- Geißblatt Aster
- Alpenaster (und wer hat dann meine verdrückt???) Astilbe
arendsii - Astilbe Astrantia
- Sterndolde (bei mir komplett abgefressen, allerdings
am falschen Standort gepflanzt *schäm*) Centaurea
marocephala - Flockenblume (stimmt) Cendranthus
ruber - Spornblume (blieb wirklich verschont) Chelone
- Schlangenkopf Crocosmia
- Montbretie Dianthus
deltoides - Nelke (richtig!) Erigeron
- Feinstrahlaster (mochten sie tatsächlich nicht) Euphorbia
- Wolfsmilch Geranium
- Storchschnabel (unbedingt richtig) Helenium
- Sonnenbraut (stimmt) Helleborus
- Christrose (jau!) Inula
orientalis - Alant (stimmt!) Iris
germanica - Schwertlilie (scheinen meine Schnecken
aber nicht zu wissen, sie lieben die Blätter...) Iris
kaempferi - Japan-Iris Lychnis
coronaria - Lichtnelke, Fexiernelke (ja) Oenothera
miss. - Nachtkerze (richtig!) Ophalodes
- Gedenkemein (ja, stimmt) Pachysandra
- Ysander Paeonia
- Pfingstrose (stimmt) Phlox
panicutata - Sommerflox (bedingt richtig, solange
er noch klein ist fressen sie ihn nämlich schon!) Physostegia
- Gelenkblume Platycodon
- Ballonblume (im ersten Jahr ziemlich abgenagt,
im zweiten nicht mehr) Polygonatum
- Salomonsiegel Primula
rosea - Rosenprimel Seitenanfang Andere
Methoden, die Schnecken zu bekämpfen Schneckenzäune:
meist aus Metall, Beetkanten, die oben umgebördelt sind, so dass die Schnecken
sie nicht überwinden können. Schneckenzäune sind bestimmt gut für
Gemüsegärten, aber man muss ordentlich aufpassen, dass kein Blättchen
darüber hinaus hängt und so eine Art Trittleiter für die Schnecken
bildet. Sie sind allerdings ziemlich teuer, und man muss sehr aufpassen, dass
keine Blätter darüber hinaus hängen und so einen Einstieg für
die gefräßige Bande bilden. Das bedeutet aber auch, dass die Schneckenzäune
immer gut sichtbar bleiben. Im Blumengarten, wo man ja eher üppige Fülle
mag und die Blumen die Beete ordentlich überwuchern sollen, sind sie optisch
nicht so schön. Andere
Barieren: Schnecken sollen angeblich nicht gerne über Eierschalen,
Sägespäne, Tannennadeln, Stroh und ähnliches rauhes Material kriechen.
Nachteil: muss vielfach nach jedem Regen erneuert werden, sieht nicht unbedingt
gut aus und wirkt nicht zuverlässig. Bierfallen:
Die Schnecken ertrinken darin, weil sie dem Biergeruch nicht widerstehen können.
Sicher wird man morgens eine Menge toter Schnecken darin finden, aber ebenso viele
werden aus dem Nachbargarten einwandern, denn sie lieben den Biergeruch. Empfehlenswert
für mit Schneckenzaun eingezäunte Beete. Schneckenkorn:
wohl das einzige Mittel was wirklich funktioniert. Nachteil: Das Zeug ist wirklich
giftig, und die toten Tiere sind eine Gefahr für Nützlinge. Inzwischen
gibt es auch ein "natürliches" Mittel, was den Schnecken den Appetit
verderben und das ungiftig für Nützlinge sein soll. Allerdings muss
man es regelmäßig in größeren Mengen ausbringen und es ist
sehr teuer. Kaffee:
Ja, du hast richtig gelesen. Neuere Forschungen ergaben, dass Schnecken anscheinend
kein Koffeein vertragen, schon ein "Blümchenkaffee" bekommt den
Tieren nicht. Werde dasdieses Jahr mal ausprobieren. Man gießt den Kaffee
einfach über die Blätter und auf die Erde. Ich bin gespannt, ob das
wirklich funktioniert. Duftstoffe,
die die Schnecken von den "leckeren" Pflanzen ablenken sollen:
Es gibt kleine Körnchen aus Tongranulat, die mit Duftstoffen imprägniert
sind und Schnecken abschrecken sollen. Die Schnecken in meinem Garten ließen
sich davon nicht übermäßig beeindrucken und vertilgten meinen
Rittersporn trotzdem, zudem mochte ICH den Geruch nicht! Neuerdings
bekommt man auch ein Mittel, das aus Lebermoos hergestellt wird. Es wird auf die
Pflanzen gesprüht, und die Schnecken sollen diese dann in Ruhe lassen. Du
kannst dir etwas ähnliches selbst fabrizieren, indem du Moos mit kaltem Wasser
ansetzt. Nimm dazu das Moos was in deinem Rasen wächst. Moos in freier Natur
sollte in größeren Mengen nicht gesammelt werden. Umsiedeln:
Die Schnecken einsammeln und nächtlings klammheimlich in den Garten des Nachbarn
werfen. Nicht unbedingt von Erfolg gekrönt, denn Schnecken legen erstaunlich
große Strecken zurück und werden sich vermutlich bald wieder einfinden.
Weiters wird der Nachbar sicher erbost sein, wenn er das merkt, und sich eventuell
revanchieren... Allerdings
könnte man natürlich versuchen, die Schnecken weiter weg in der "Wildnis"
auszusetzen. Ermorden:
Wie viele Gartenbesitzer bin auch ich inzwischen zum Schneckenmörder
geworden, ich schneide die Viecher, wenn ich sie finde, brutal mit der Gartenschere
durch! Andere Mordmethoden: Zertreten (igitt!), mit kochendem Wasser überbrühen
(finde ich auch nicht "sanfter", es soll aber schneller töten),
ins Klo spülen (ob die Tiere dabei wirklich sterben?), im Plastikbeutel in
den Müll (kein schneller Tod!), Salz draufstreuen (tut vermutlich auch weh
und dauert länger als durchschneiden, die Tiere lösen sich langsam und
qualvoll auf!). Die
Schnecken in einen Plastikbeutel zu füllen und diesen in den Müll zu
entsorgen, finde ich schrecklich! Seitenanfang
Marienkäfer
und Co. 
Viele
Tiere im Garten sind nicht nur hübsch, sondern sehr nützlich bei der
Bekämpfung von Schädlingen. Igel, Spitzmäuse, Frösche und
Kröten ernähren sich von Pflanzenschädlingen am Boden. Vögel,
Zauneidechse, Blindschleiche, Igel, Spitzmäuse und auch Fledermäuse
vertilgen viele Schädlinge. Spinnen fangen unzählige Insekten in ihren
Netzen. Es
gibt auch einige nützllche Insekten. Zur Freude eines jeden Gärtners
vertilgen sie Blättläuse, Spinnmilben, Raupen, Engerlinge und sogar
Schnecken. Wenn man allerdings beim kleinsten Auftreten von Blattläusen zur
Giftspritze greift, wird man vergebens auf die Nützlinge warten. Es lohnt
sich oft, zunächst einmal abzuwarten. Immerhin gibt es Marienkäferarten,
die im Laufe ihres Lebens ungefähr 4000 Blattläuse auffressen. Sollten
die Nützlinge mit dem Schädlingsbefall dann doch nicht fertig werden,
kann man diese immer noch mit Gift bekämpfen. Dabei solltest du aber unbedingt
ein nützlingsschonendes Präperat verwenden. Neben
den Marienkäfern machen sich noch einige andere Insekten nützlich im
Garten:
| | Franzosenkäfer,
Weichkäfer: frisst Blattläuse und kleine Raupen an Stauden
und Gehölzen. | |
|
Laufkäfer:
ernähren sich mit Vorlieben von Jungschnecken und Schneckeneiern. Der
Schaufelläufer oder Schwarze Laufkäfer wagt sich sogar an Gehäuseschnecken.
| |
| Florfliegen:
Ihre Larven vertilgen Blatt- und Schildläuse, aber auch Spinnmilben.
Man nennt sie "Blattlauslöwen" | |
| Schwebfliegen:
Die Larven futtern 300 bis 500 Läuse während ihrer kurzen Lebensdauer
von zwei Wochen. | |
| Ohrwurm:
ist nachtaktiv und frisst dann Blattläuse. | |
| Schlupfwespe:
bohrt Läuse, weiße Fliegen, Gespinstmotten und Blattläuse
an und legt in ihnen ihre Eier ab. Die Larven töten die Schädlinge dann
von innen. | Seitenanfang Damit
diese Insekten im Garten heimisch werden, brauchen sie bestimmte Lebensräume.
Wenn alles zu ordentlich und aufgeräumt ist, können sie sich nicht wohlfühlen.
Je größer die Vielfalt der Lebensräume ist, die wir ihnen im Garten
bieten, desto mehr nützliche Insekten werden dort zu finden sein. Hier folgen
ein paar Tipps, wie man die kleinen Helfer in den Garten locken kann: Trockenmauern
und Steingärten bieten Unterschlupf für Eidechsen, bestimmte Laufkäfer
fühlen sich wohl auf warmen, offenen Flächen. Ein Stapel Dachziegel
an einer Schuppfenwand ist Heimat für Kurzflügler und Laufkäfer. Den
mit Stroh gefüllten und kopfüber aufgehängten Blumentopf
für Ohrwürmer kennt wohl inzwischen jeder Gärtner. Ohrwürmer
fühlen sich aber auch wohl in Hartholzblöcken mit Bohrungen, Schilfrohrbündeln
und Lochsteinen, dort wohnen auch gerne Spinnen und Schlupfwespen. Ein
morscher Baumstumpf in einer schattigen Ecke, umgeben von einer dichten
Bepflanzung, eine Steinschüttung dazu, da können sich zahlreiche Käfer
wohlfühlen. Der Baumstumpf ist auch ein wunderbares Winterquartier für
Käfer und Larven. Reisig-
und Steinhaufen werden von Laufkäfern, Eidechsen und Igeln als Unterschlupf
angenommen, und mit Stroh gefüllte Holzkästen kann man Florfliegen ein
Winterquartier bieten. Wie
wäre es denn mit einem "Insektenhotel" mit verschieden gefüllten
Fächern, in dem diverse Insektenarten unterkommen können? Die einzelnen
Fächer kann man mit Holzwolle, Baumscheiben, kleine Äste, Stroh oder
Lochziegel, aber auch morschen Hölzern, Bambusstäben, alte Blütenständen,
und Bündeln von Schilfrohren und Holunderholzstäben "möblieren".
Dazu kommen noch Hartholzblöcke mit verschieden großen Bohrungen. Eine
Anleitung für ein ziemlich komfortables Insejktenhotel gibt es hier: http://www.mein-schoener-garten.de/PM4D/PM4DE/PM4DE06/PDF/7901.pdf.
Es reichen aber auch schon einige Baumscheiben, in die verschieden große
Löchergebohrt werden, oder ein Bündel Schilfhalme, die mit einem Band
zusammengehalten werden. Das Insektenhotel sollte an einem geschützen Platz
mit Sonneneinstrahlung (Südseite) stehen und wird bestimmt bald bewohnt sein! Seitenanfang
Pflanzen
schützen und stärken - auf natürliche Art Die
Abwehrkräfte deiner Pflanzen kannst du mit selbst hergestellten Kräuterbrühen
und Kräuterjauchen stärken. Die Zutaten dafür findest du oft im
eigenen Garten, oder du kaufst die getrockneten Kräuter in Gartenfachgeschäften.
Oft gibt es auch bereits fertige Extrakte. Wunder darfst du von den Brühen
und Jauchen nicht erwarten, aber man kann die Pflanzen damit oft so stärken,
dass ein Befall mit Schädlingen oder Pilzen auf ein Maß beschränkt
wird, das man getrost tolerieren kann. Dafür solltest du die Mischungen möglichst
vorbeugend und vor allem regelmäßig ausbringen. Geeignete
Kräuter: Ackerschachtelhalm
(Equisetum arvense L.) Adlerfarn
(Pteridium aquilinum) Beinwell
(Symphytum officinale L.) Brennessel
( Urtica dioica, Urtica urens) Staudenknöterich
( Reynoutria japonica) Rainfarn
(Tanacetum vulgare) Wermut
(Artemisia absinthium L.) Wurmfarn
( Dryopteris filix-mas) Seitenanfang Kräuterbrühe: Die
zerkleinerten Pflanzenteile werden 24 Stunden in Wasser eingeweicht. Dann das
Ganze mit dem Einweichwasser aufkochen und etwa 15 bis 30 Minuten köcheln
lassen. Der abgekühlte Sud wird gesiebt oder gefiltert, und dann kann man
damit im Garten gießen oder spritzen. Da die Pflanzenbrühen sehr schnell
schlecht werden, sollte man sie sofort verbrauchen. Ackerschachtelhalm-Brühe:
500 g frische Blätter oder 75 g getrocknete Pflanzen auf 5 l Wasser.
Vor dem Ausbringen mit der 5fachen Menge Wasser verdünnen. Schachtelhalm-Brühe
ist stark kieselsäurehaltig und wirkt vor allem gegen Pilzbefall, aber auch
gegen Milben. Kann gut mit Brennesseljauche gemischt werden. Rainfarnbrühe:
vertreibt Läuse, Milben und andere Schädlinge und soll auch gegen
Rost und Mehltau wirken. Man nimmt 150 g frische Blätter (oder 15 g getrocknetes
Kraut) auf 5 Liter Wasser und versprüht die Brühe unverdünnt über
die Pflanzen. Seitenanfang Kaltwasserauszug: Brennesselbrühe:
Die beißende Brennesselbrühe, die gegen Blattläuse wirken soll,
ist nur ein Kaltauszug. Man setzt die Blätter mit kaltem Wasser an und lässt
1kg frische Brennesseln in 10 l kaltem Wasser 12 bis 24 Stunden stehen. Dann sofort
unverdünnt spritzen. Staudenknöterich-Kaltwasserauszug:
Die zermahlenen Blätter des Staudenknöterichs werden mit kaltem Wasser
angesetzt und sollen helfen gegen Pilzerkrankungen, vor allem gegen Mehltau. Es
wird empfohlen, auf ein Fertigpräparat zurückzugreifen, z. B. Milsana. Molke-Wasser:
1 l Molke oder Magermilch mit 4 l Wasser verdünnen und auf Tomatenpflanzen
spritzen. Wirkt vorbeugend gegen Braunfäule. Wermutbrühe:
dreifach verdünnt im Juli gegen Blattläuse und Apfelwickler spritzen,
im Herbst 2fach verdünnt gegen Brombeermilben. Seitenanfang Kräuterjauche: Auf
10 l Wasser kommen 1 kg frisches Kraut. Besonders bei Brennesseln aufpassen, dass
sich noch keine Samen gebildet haben! Du kannst Gefäße aus Kunststoff,
Holz oder Steingut dafür verwenden, Metallgefäße können beim
Gärprozess pflanzenschädigende Stoffe freisetzen. Die Mischung wird
möglichst offen stehen gelassen, eventuell ein Schutzgitter auflegen, damit
keine Tiere hineinfallen können. 2 Wochen lang musst du das Gemisch täglich
umrühren. Gegen den lästigen Geruch helfen zwei Handvoll Steinmehl auf
10 l Jauche. Wenn
die Gärung abgeschlossen ist und keine Bläschen mehr aufsteigen, den
Behälter abdecken. Vor dem Ausbringen wird die Jauche im Verhältnis
meist 1:10 verdünnt, sonst kann sie den Pflanzen schaden. Die Pflanzenreste
aus dem Gefäß kommen auf den Kompost. Adlerfarnjauche:
unverdünnt als Winterspritzung gegen Schild-, Schmier- und Blutläuse
spritzen. Im Frühjahr 10fach verdünnt ausbringen gegen Blattläuse,
im übrigen Jahr kann man sie unverdünnt auf Pflanzen und Boden verteilen.
Dann soll sie auch gegen Schnecken helfen. Adlerfarnjauche hat einen hohen Kali-Anteil
und wird deshalb auch bei Kali-Mangelerscheinungen verwendet. Es ist auch gut,
den Kompost damit zu begießen. Beinwell-Jauche:
wirkt pflanzenstärkend und hat einen hohen Kaliumanteil. Kann gut mit
Brennesseln gemischt angesetzt werden, weil sich die Jauchen ergänzen. Brennesseljauche:
Beim Gärprozesse werden viele stickstoffhaltige Substanzen freigesetzt,
dazu Kieselsäure, Vitamine, Spurenelemente und pflanzliches Eiweiß.
Außer mit Beinwell-Jauche kann Brennesseljauche auch mit Ackerschachtelhalm-Brühe
gemischt ausgebracht werden. Wermutjauche:
Hier nimmt man 300 bis 500 g frisches Kraut oder 30 g getrocknete Pflanze
auf 10 l Wasser. Sie wird unverdünnt über Pflanze und Boden gegossen
und soll Läuse, Raupen und Ameisen vertreiben und auch gegen Säulchenrost
an Johannisbeeren, und Brombeermilben. Wurmfarnjauche:
siehe Adlerfarnjauche. Seitenanfang Weidenwasser 
Als
die Menschen entdeckten, dass sich Weidenschösslinge in Wasser so leicht
bewurzelten, beschlossen sie, sich diese Wüchsigkeit zu Nutze zu machen.
Stücke von Weidenzweigen oder Streifen von Weidenrinde wurden mit Wasser
angesetzt und Setzlinge oder Samen damit behandelt. Und sieh da: Es funktioniert.
Inzwischen haben Wissenschaftler festgestellt, dass die Weiden ein Pflanzenhormon
enthalten, was die Bewurzelung unterstützt. Angeblich soll das auch mit einer
sehr schwachen Aspirinlösung funktionieren (1 Teil der Droge auf 10.000 Teile
Wasser). Seitenanfang |