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A
splendid sight was the cavalcade of the Tuatha-de-Danann knights... Francesca
Speranza Wilde, aus: "Ancient Legends" (Übersetzung)

Die
Feen stehen der Natur und damit auch den Tieren viel näher als wir Menschen.
Einige von ihnen haben sogar vorübergehend oder auch normalerweise die Gestalt
von Tieren. Phooka:
Das
ist zum Beispiel ein Wesen, das soviel Ähnlichkeit mit einem Pferd aufweist,
dass es manchmal damit verwechselt wird. Mehr darüber gibt es im Album
der Unholde und Galgenvögel.
- Selkie:
Das sind Feen, die zwischen
Robben- und Menschengestalt wechseln können. Was davon ihr "normales"
Aussehen ist, weiß man nicht genau. Jedenfalls werfen sie von Zeit zu Zeit
ihr Robbenfell buchstäblich ab und sehen dann aus wie extrem hübsche
Menschenmänner oder -frauen. Man
kann sie an die Menschengestalt binden, wenn man ihr Fell ansich nimmt und versteckt.
Sie leben dann ganz normal unter Menschen. Falls sie das Fell dann aber doch irgendwann
finden, werden sie sofort Robbengestalt annehmen, ihre Familien verlassen und
sich davon machen. Wie viele Robben in Wirklichekeit Selkies sind, weiß
niemand. Vielleicht gibt es sogar überhaupt gar keine "normalen"
Robben!
- Kelpie:
Die
Wasserpferde der schottischen Flüsse. Sie sehen meist wie ein Pferd aus,
können aber auch menschliche Gestalt annehmen. In beiden Gestalten sind sie
uns Menschen nicht unbedingt wohl gesonnen!
Kommt ein Reiter an ihrem Fluss
vorbei, so springen sie als "Mensch" hinter ihm auf das Pferd und versuchen,
den Reiter zu erdrücken oder in den Fluss zu werfen, wo er am tiefsten ist.
Müden Wanderern erscheinen sie als aufgezäumtes junges Pferd. Fällt
der Wanderer darauf herein und steigt auf, stürzt sich der Kelpie mit ihm
in den Fluss und versucht, ihn zu ertränken.
Kelpies hört man
oft vor Stürmen laut wehklagen, wenn der Sturm dann hereingebrochen ist,
kann man manchmal ihre Hufe über das Wasser gallopieren sehen.
Können
menschliche Gestalt annehmen, oder als Pferd erscheinen. Warten in den Flüssen,
bis ein Reiter vorbei kommt. In der menschlichen Gestalt springen sie hinter dem
Reiter aufs Pferd, und versuchen ihn zu zerdrücken. Dieses Spiel treibt er
auf dem durchgehenden Pferd, bis es ihm zu langweilig wird. In seiner Pferdegestalt
erscheint er müden Wanderern als prächtig aufgezäumtes Jungtier.
Steigt der Wanderer auf, stürzt sich der Kelpie mit ihm in die tiefste Stelle
des Flusses. Ist man geschickt genug, kann man schnell das Zaumzeug gegen ein
normales austauschen, denn dann muß der Kelpie für jenen arbeiten,
der ihm das Zaumzeug angelegt hat. Man sollte es dann aber nicht übertreiben
mit der Arbeit, da der Kelpie sonst einen Fluch über jenen und all seine
Nachkommen ausspricht. Kelpies machen sich durch lautes wehklagen vor Stürmen
bemerkbar, und während eines Sturms kann man ihre Hufe über das Wasser
galoppieren sehen.
- Einhorn:
Einhörner sehen aus wie
Pferde, die ein spitzes, meist in sich spiralförmig gedrehtes Horn auf der
Stirn tragen.
Ob
sie selber Feen sind oder nur wie eine Art Haustier zu ihnen gehören, konnte
ich nicht restlos klären. Manche Erzählungen legen aber den Schluss
nahe, dass sie wirkliche, eigenständige Persönlichkeiten und keine Tiere
sind. Jedenfalls ist das Einhorn in verschiedenen Kulturen bekannt.
Das
Horn eines Einhorns, auch Alicorn genannt, hat mannigfaltige Verwendungsmöglichkeiten.
Das Wesen selber kann mit ihm anscheinend Gewässer reinigen, und es gibt
auch Berichte über Wundheilungen. Das Horn selbst soll auch zauberische Kräfte
besitzen, weeswegen Einhörner früher oft gejagt wurden. Alicorn soll,
wenn man es pulverisiert, jegliches Gift neutralisieren. Ringe und Talismane aus
dem Horn sollen vor Krankheiten bewahren. Die meisten "Einörner"
stammen allerdings vom Narwal, einer kleinen, arktischen Walart, die durch exzessives
Bejagen an den Rand der Ausrottung gebracht wurde.
Leider scheinen aber
auch die Einhörner dem Aussterben nahe zu sein. Jedenfalls sind Begen´gnungen
äußerst selten geworden. Sogar die sagenumwobene Zutraulichkeit zu
Jungfrauen haben die Wesen inzwischen verloren.
- Werwolf:
Werwölfe
sind meistens männlich. Sie leben meist ganz normal als Menschen unter Menschen,
verwandeln sich aber in Vollmondnächten in reißende, wolfsähnliche
Bestien. "Werwolfsein" ist ansteckend, denn wer einen Biss einer solchen
Bestie empfängt, wird selber zu einem. Wie man hört, soll es aber auch
Wölfe geben, die zeitweilig in der Gestalt eines Menschen leben (müssen).
Es
gibt auch Berichte über andere gefährliche Wertiere, z. B. gewisse Raubkatzen,
die aber vor allem als Weibchen vorkommen.

DEN
MENSCHEN EIN ÄRGERNISS Manchmal
sollen sich Feen auch einfach zeitweilig einfach in Tiere verwandeln, um die Menschen
zu ärgern. Da wäre zum Beispiel dieser schlaue Hase, den die Jäger
bis zum jüngsten Gericht einfach nicht fangen können, oder dieses wunderschöne
Hirschkalb, das sich immer wieder in undurchdringliches Gebüsch flüchtet...
Und dann gibt es auch noch die künstlichen Zaubertiere der Feen,
wie zum Beispiel Strohwische, die für eine Nacht zu wunderbaren, schwarzen
Stuten werden, die ein ganzes Gebirge mit einem Sprung überqueren können.
Man erzählt auch, dass Feen Baumstämme in Kühe verwandeln können,
und dass Menschen, die diese schlachten und essen, tatsächlich denken, sie
äßen frisches Fleisch, was die Feen dann natürlich großartig
amüsiert!
ELFISCHE HAUSTIERE Daneben
gibt es dann noch die Tiere, die den Elfen "gehören", so wie uns
unsere Haustiere. Die Haustiere der Feen sind normalerweise nicht in Ställen
eingesperrt, sondern dürfen, wenn sie gerade nicht gebraucht werden, oft
frei herum laufen. Deswegen ist es wohl manchmal etwas schwierig, zu unterscheiden,
ob man ein wildes Tier vor sich hat, oder ob es eines ist, was den Feen gehört.
Natürlich
weiden auf den Wiesen der Unterirdischen auch noch Rinder und Schafe, die sie
von Menschen gestohlen haben. Außerdem sollen sie sich auch die wilden Tiere
dienstbar machen können, denn es heißt, sie sprechen die Sprache der
Tiere, und diese gehorchen ihnen freiwillig und auf der Stelle. Ob diese Tiere
nicht vielleicht doch Haustiere sind für die Feen, kann man nur schwer entscheiden. Feen
und Pferde : Aus
Feuer und Flammen seien Feenpferde geboren, so heißt es,und einige seien
auch mit den Winden verwandt. In der Tat sind es wunderschöne, schnelle und
wilde Tiere, die den unseren weit überlegen sind. Besonders
die Daoine Sidhe sind bekannt für ihre prächtigen Rösser. Die
Gwragedd Annwyn sollen ebenfalls wunderschöne Pferde besitzen,
die von einer unirdischen, milchweißen Farbe sein sollen.
Ein
Mensch muss schon ein sehr guter Reiter sein und sehr viel Mut haben, um ein Sidhepferd
beherrschen zu können. Es heißt, dass so mancher menschliche Reiter,
der es wagte, zu Tode kam. Tunlichst sollte man ein Sidhe-Pferd jedenfalls niemals
ohne Erlaubnis des Eigentümers ersteigen wollen, das könnte wirklich
sehr ins Auge gehen.
Ab
und zu sollen die Feen jedoch mutige junge Männer mitnehmen auf ihren wilden
Ritten. Diese haben dann anscheinend sehr viel Spaß dabei und manche von
ihnen werden auch später eingeladen, mit den Feen zu feiern. Diese jungen
Männer erkennt man später daran, dass sie sehr mutige und ungewöhnlich
geschickte Reiter sind, denn wer einmal ein Sidhe-Pferd geritten hat, den wird
kein Menschenpferd mehr abwerfen können. Sie
werden ihre Erlebnisse ihr ganzes Leben lang nicht mehr vergessen, niemals aber
können sie die Feenschlösser wieder finden, in denen die Feiern stattgefunden
haben, und so mancher wird sich Zeit seines Lebens in Sehnsucht danach verzehren.
Seltener
sollen Feen eines ihrer wertvollen Tiere einem ihrer menschlichen Freunde zur
Zucht überlassen. Diese Tiere leben außergewöhnlich lange und
die Nachkommen sollen ihnen ähnlich sein an Gestalt und Qualitäten. Eines
der letzten echten "Feenrösser" soll sich im Besitz eines großen
Herrn in Connaught befunden haben. Als dieser starb, kam das Pferd mit seinen
anderen Besitztümern unter den Hammer und wurde von der englischen Regierung
ersteigert. Man wollte das Tier nach England transportieren, doch als ein Stallknecht
es besteigen wollte, wurde er so brutal abgeworfen dass er auf der Stelle sein
Leben aushauchte. Das Pferd gallopierte davon und verschwand auf Nimmerwiedersehen
in einem nahe gelegenen See. Auf
ihren Ritten, "Rades" nennt man sie auch in Irland, sind die Feen einzeln
oder auch in ganzen Kavalkaden unterwegs. Da sie es lieben, das Zaumzeug mit winzigen
Silberglöckchen zu verzieren, ertönt dabei ein charakteristisches, melodisches
Klingeln. Besonders zu
Beginn des Sommers soll man regelrechte Prozessionen beobachten können, allerdings
soll es vorkommen, dass die Beobachter praktisch in die Prozession aufgenommen
werden und mit gehen müssen, ob sie wollen oder nicht. Wie
schon an anderer Stelle berichtet, "leihen" sich Feen manchmal des Nachts
leider auch unsere Pferde aus und reiten sie so hart, dass diese morgens erschöpft
und krank im Stall stehen.
Manche
Feen können Teile bestimmter Pflanzen (zum Beispiel Kreuzkrautstängel
oder Halme von Weidelgras) oder auch einfache Strohhalme mit einem Zauber in eine
Art lebendige Steckenpferde verwandeln. Darauf reiten sie dann des Nachts wild
durch die Lande, so wie eine Hexe auf ihrem Besen. Merkwürdig ist, dass es
Berichte von Menschen gibt, die mit diesen Feen geritten sein wollen. Ich konnte
nicht feststellen, ob nun durch einen Zauber diese Menschen verkleinert , oder
ob die Zauberpferde vergrößert wurden. Vielleicht passen sie sich ja
größenmäßig dem jeweiligen Reiter an.
Seitenanfang Feen
und Rinder: Feen
sollen genau so Rinder züchten wie wir Menschen, man hält ihre Herden
nicht für zahlreich, aber es sollen wohlgeratene, fruchtbare Tiere sein.
-
Faeroer-Inseln:
Hier glaubt man, Feenkühe seien unsichtbar. Sie mischen sich unter unsere
Herden, und ab und zu könne man ein Stück von ihnen sehen. -
Norwegen:
Hier sind die Feenkühe angeblich blau. -
Deutschland:
Auch hier erzählt man eine Geschichte über eine blaue Elfenkuh, die
im Voraus wusste, wenn sich Feinde näherten, und die den Menschen dann sichere
Zufluchtsorte zeigte. -
Schweden:
Die Meerfrauen sollen hier schneeweißes Vieh auf Inseln und auf den Strand
treiben, um sie weiden zu lassen.
Vielerorts
heißt es, Elfenrinder würden frei herum laufen. Sie tauchen in unseren
Herden auf, und dann wird die ganze Herde wild und aufsässig. Wenn das Feentier
wieder verschwindet (meist in einen Felsen oder Hügel), folgen ihm die Kühe,
wenn man nicht sehr aufpasst. Die meisten Feenrinder sind harmlos, aber es wird
auch von gefährlichen Geisterstieren berichtet, die große Verheerungen
angerichtet haben sollen.
Ab
und zu paaren sich Feenstiere auch mit den Kühen unserer Herden. Die Kälber,
die später geboren werden, sind wunderschöne Tiere, die sehr groß
werden. Allerdings sollen sie ein gefährliches Temperament entwickeln und
mancheiner, der sich freute, so ein Tier in seiner Herde zu haben, ist am Ende
von ihnen angegriffen und getötet worden.
Feen
sollen auch eine Vorliebe für die Milch unserer Kühe haben und sie unsichtbar
melken oder nachts, als Igel oder Hase verwandelt, direkt am Kuheuter saugen.
Feen
und Hirsche: Immer
wieder werden Hirsche mit den Feen assoziiert, in manchen Gegenden glaubt man,
dass sie von ihnen als Vieh gehalten werden. Diese scheuen Tiere sollen sich von
Feen nicht stören lassen, während sie doch beim Auftauchen eines Menschen
sofort die Flucht ergreifen.
Manchmal
hört man von wunderschönen Hirschen von leuchtend weißer Farbe
und/oder einem Licht zwischen den Geweihstangen, die eng mit den Feen verbunden
sein sollen und ihnen manchmal als Boten dienen. Jäger, die diesen Tieren
folgen, sollen sich böse im Wald verlaufen und unter Umständen erst
nach langer Zeit in die heimischen Wälder zurück finden.
Feenfrauen
sollen gerne die Gestalt von schlanken Hindinnen annehmen. Wenn sie in dieser
Gestalt von Jägern aufgespürt werden, so kann dieses recht übel
für sie ausgehen. Verständlich, dass die Feen es nicht schätzen,
wenn Menschen Hirsche jagen. Wenn es Jägern gelingt, einen zu erlegen, so
sollen sich die Feen oft unsichtbar auf die Beute setzen, so dass die Jäger
es sehr schwer haben, sie nach Haus zu transportieren.
Dass
man so selten abgestreifte Geweihe findet, soll übrigens daran liegen, dass
die Feen sie vor uns verstecken.
Feen
und Hunde: Die bekanntesten
Feenhunde sind wohl Bran und Sceolan, die Jagdhunde von Finn, und die Hounds of
the Hills (=Hunde der Hügel) in Somerset. Die Tiere hinterlassen gigantische
Fußspuren, was den Schluss zulässt, dass sie auch von ungewöhnlicher
Größe sind. Sie dienen den Feen als Wachhunde für ihre Behausungen,
helfen aber auch den Feen bei der Jagd oder begleiten ihre Frauen bei deren Spaziergängen.
Sie streunen aber auch allein in den Hügeln umher und haben dort ihre Schlupfwinkel.
Feenhunde
sind von üblem Temperament, und wenn sie bellen, so ist das ein ziemlich
wildes und lautes Geheul, viel lauter als das Gebell "normaler" Hunde.
Sie machen immer wieder kurze Pausen bei ihrem Gebell, und man sagt, wenn man
einen Feenhund zum dritten Mal bellen höre, könne man mit dem Leben
abschließen, denn dann habe er einen erreicht und würde einen gleich
zerfleischen.
Falls man also das Gebell der Feenhunde hört, so sollte
man sich tunlichst rasch in Sicherheit bringen!
Unsere
Hunde mögen Feen überhaupt nicht, sie verfolgen sie, wo immer sie sie
finden, obwohl sie den Feen kaum gewachsen sind. Wenn sie dann nach langer Zeit
zurück kehren, so heißt es, ist ihnen von den Feen das Fell gegen den
Strich gebürstet worden. Meistens gehen die armen Tiere bald darauf ein.
Feen
und Katzen:
Auch
Feenkatzen sind nicht unbedingt zahm. Sie sind nicht viel kleiner als die Feenhunde
und sie sind schwarz mit einem weißen Fleck auf der Brust. Das Fell ist
lang und ständig gesträubt. Die schwanzlosen Manx-Katzen von der Insel
Man sollen von Feen gezüchtet worden sein.
Manchmal sagt man, diese
Katzen seien selbst Feen, es heißt aber auch, diese wilden Katzen hätten
gar nichts mit den Feen zu tun, sondern seien in Wirklichkeit verkleidete Hexen.
Unsere
Katzen lieben die Feen jedenfalls nicht! Sie sind sehr eifersüchtig auf sie.
Alle Katzen haben das, was man "Feensicht" nennt, das heißt, sie
können die Feen sehen. Wenn deine Katze reglos in irgend einer Ecke auf etwas
lauert, was du nicht sehen kannst, ist das vielleicht eine Fee.
Feen
und andere Tiere: Viele
Vögel, wie Eulen, Zaunkönig, Adler, Schwan und Rabe sollen in besonderer
Beziehung zu den Elfen stehen. Den Kuckuck nennt man sogar einen "Feenvogel",
und man sagt ihm nach, er verbringe den Winter nicht in warmen Ländern sondern
bei den Feen unter der Erde.
Zaunkönige
sollen von vom Feenfolk als Boten eingesetzt werden, und in den Gärten der
Menschen sollen sich die Feen häufig auch als solche tarnen. Es wird auch
berichtet, dass die kleinen Feen auf Vögeln reiten, wenn sie größere
Entfernungen überwinden wollen.
Schmetterlinge,
vor allem die gelben Zitronenfalter, sollen Feengrüße übermitteln,
und Feen sollen auch enge Beziehungen zu Bienen und Libellen haben.

TIPPS
FÜR TIERLIEBHABER Wie
man Reiterprozessionen der Feen sicher beobachten kann:
Wenn du einen Zweig Eberesche über deiner Tür befestigst, kannst
du die ganze Kavalkade ruhig anschauen, bist dabei aber in Sicherheit. Wie
man seine Herden vor den Feen schützt: Man hängt
Ebereschenzweige, die man mit einem roten Band zu Kreuzen gebunden hat, im Stall
auf, oder man gibt der Streu getrocknete Pfingstrosenblätter bei. Wie
man ein Kelpie besiegen kann:
Einem
Kelpie in Menschengestalt kann ein gut trainierter Reiter widerstehen, er muss
nur ziemlich viel Kraft aufbringen. Wenn der REiter sich zu sehr wehrt, wird es
dem Kelpie langweilig, und es springt ab. In Pferdegestalt muss es einem zu Diensten
sein, wenn man es schafft, sein Zaumzeug gegen ein normales auszutauschen, bevor
man abgeworfen wird. Man sollte ihm aber keine allzu schwere Arbeit aufbürden,
weil es sich dann mit schrecklichen Verfluchungen rächt. 
Bilder: Das
Titelbild ist ein Ausschnitt aus einem Fresco "Prozession der Weisen"
von Benozzo Gozzoli (ca.1420-1497), leicht bearbeitet von der RABENFRAU
Die Pferde sind ein Ausschnitt
aus "Neptunes Horses" von Walter Crane (1845-1915)
Die Kreuzkrautstängel kommen
aus einem alten Biologiebuch. Der
weiße Hirsch mit dem Licht ist eine Grafik von der Rabenfrau. Die
Schmetterlinge kommen aus dem Internet. Leider habe ich vergessen, die Seite zu
notieren. Übersetzung:
Ein köstlicher
Anblick war die Kavalkade der Ritter der Tuatha de Danann... |