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AlcheringaFeen in Australien. Sie wandern durch das ganze Land, und es gilt als großer Frevel, ihre Wanderwege durch Straßen oder Gebäude zu zerstören.
Alfar/Alfen:
nordische Feen, die in engem Kontakt zu den Menschen stehen. Allerdings sollte man sie mit Vorsicht behandeln, dann wenn sie vergrätzt sind, können sie Krankheiten schicken.
Alp:
Wurde früher wohl als "gutes" Feenwesen angesehen, spater dann zum bösen Gespenst umgedeutet, das schlafende Menschen erschreckt.
Alven:

fast unsichtbare Feen aus den Niederlanden, die in Gewässern und kleinen Erdhügeln leben. Sie sind vor allem nachts aktiv und werden als Herrscherinnen über viele Flüsse angesehen.

Apsaras:
indische Nymphen, berühmt für ihre Tanz- und Verführungskünste, oft mit einer Lotosblume in der Hand dargestellt.

Asrai:

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Kleine Feen, die im Wasser leben. Fischer können sie in Keschern fangen, aber sie schmelzen an der Luft und lassen nur Wasser zurück.

 

 

 
Banshee:

Auch Bean Sidhe "Woman of the Hills", Bean Nighe oder Coineag (in Schottland) Irische Todesfee, die einzelnen Familien erscheint und durch lautes Jammern und Wehklagen den Tod eines Familienmitglieds ankündigt. Ursprünglich sollen es nur 5 Familien gewesen sein, denen Banshee gedient haben. Inzwischen sind es durch Heirat vermutlich wesentlich mehr. Wenn es gelingt die Banshee zu fangen, muss sie den Namen des Totgeweihten nennen. Sie trägt einen grauen Umhang über einem grünen Kleid, und hat langes, fließendes Haar. Vom ewigen einen sind ihre Augen ganz rot. Wenn mehrer Banshees zusammen klagen, bedeutet das den Tod eines sehr großen oder heiligen Menschen. Sie sollen auch die Gestalt von großen schwarzen Vögeln annehmen. In manchen Gegenden heißt es, man sähe sie niemals und könne sie nur hören.

Baumelfen:
angeblich wohnt ein solches Wesen in jedem Baum und sorgt für dessen Wachstum und Wohlergehen.
Berchta/Bertha:

kommt aus Deutschland, hauptsächlich aus dem Bayerischen. Wird oft mit Frau Holle gleichgesetzt., auch Königin der Elben. Wohnt angeblich in Bäumen (Hollerbusch - Holunder), Felsen und Brunnen.
(siehe Frau Holle)

Bergmännlein:
Unterirdisch in den Bergen lebende Kobolde.
(Siehe Knockers )
Brownies:
Bekannt in England/Schottland. Es sind kleine Hausgeister, die mit Familien in den Häuser leben und sie beschützen, und wie Heinzelmännchen liegengebliebene Arbeiten verrichten. Man muss ihnen allerdings tägnlich Milch oder Sahne hinstellen und darf ihnen auf keinen Fall Kleidung anbieten, weil sie dann auf der Stelle verschwinden.
BudeVorkommen: Spreewald. Verwandt mit dem Irrlicht. Lebt aber in Wäldern. Beschreibung uneinheitlich: Einbeinig oder kopflos, aber auch wie ein kleine, alte Männer. Das Licht trägt ein Bud in der Jacke, in der Hand oder auch auf der Mütze. Dazu kommen noch die unsichtbaren Bude, sie tragen kein Licht und führen Wanderer in die Irre, so dass diese sogar am eigenen Haus vorbei laufen. Heutzutage sollen unsichtbare häufiger vorkommen als sichtbare Bude.
Buschfräulein:
Diese Feen kommen aus Thüringen und Sachsen. Sie wohnen in den Wäldern, spinnen gerne und reden gerne mit Holzweiblein und Beerenpflückerinnen

 

 

 
Candelas:italienische Irrlichter, sie treten meistens zu mehreren auf, sehen aus wie Glühwürmchen und lieben es, Wanderer in die Irre zu führen. Da sie bevorzugt in Mooren leben, kann das ziemlich gefährlich werden.
(siehe auch: Irrlicht)
Cluricaunes:irische Hausgeister, die Familie und Vieh beschützen, aber gerne Streiche spielen und äußerst ungesellig sind.
Courils:kleine Dämonen, die im finistère (Bretagne) beheimatet sind. In der Nacht sollte man die Gegenden meiden, wo sie tanzen, denn sie ziehen gerne Wanderer in ihre Kreise, die dann bis zur Erschöpfung mittanzen müssen.

 

 

 
Dames vertes/blanches:Sehr schöne Feen in Frankreich aus den Wäldern des Jura. Sie führen gerne Menschen in die Irre, aber sie schützen auch einzelne Familien.

Djin:

Arabische Geister, die oft die Gestalt wechseln können. Es gibt unter ihnen "gute" und "böse" Kreaturen, wobei die "Guten", wenn sie menschliche Gestalt annehmen, auch so aussehen, während die "Bösen" dann von schrecklicher Gestalt sind. Sie können sich ganz klein machen oder auch riesenhaft ausdehnen. Manchmal scheinen sie auch aus Rauch, manchmal aus Flammen zu bestehen.
Dryaden:

Waldnymphen aus dem alten Griechenland. Wunderschöne, leicht bekleidete Mädchen, die gerne tanzen und singen. Besonders jungen Männern können sie gefährlich werden.

Duerrgas:Dunkelzwerge, oft sind sie Wächter für Elfenpfade und Hügel. Meistens ziemlich unfreundlich!

Dullahan:

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männliche Fee aus Irland. Man trifft ihn normalerweise ohne Kopf an, oder er trägt denselben unter dem Arm. Er reitet auf einem schwarzen, wilden Pferd oder fährt in einer sechsspännigen schwarzen Kutsche und schwingt eine Peitsche aus einem menschlichen Rückrat. Todesomen.

 

 

 
Elben:in Wäldern, Gewässern und einzelnen Bäumen lebende Feen in Mittel- und Norddeutschland. Sie kommen viel mit Menschen zusammen und helfen ihnen manchmal. Allerdings können sie auch Krankheiten als Strafe schicken.
Elementargeister:

Im Mittelalter ordnete man die Geistwesen den vier Elemanten zu:
Gnome und Feen - Erde

Undinen - Wasser

Salamander - Feuer

Sylphen - Luft

Elfen:ursprünglich englische Bezeichnung für Feen.
Ellefolk:schöne skandinavische Feen, die gerne tanzen und musizieren. Sie leben in Hügeln, an Flüssen und in Sümpfen.

Erlkönig:

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bekannt aus Goethes Ballade, eigentlich bloß ein Übersetzungsfehler aus dem Dänischen von "Ellerkonge", was nicht mit Eller = Erle zusammenhängt, sondern "Elfenkönig" heißt, und von Elver = Elfe kommt.

 

 
Faerys, Fairys, Faerie:so nennt man Feen in England.
Faun:

männliches Feenwesen, das Ohren, Hufe und Beine eines Hirsches hat . Der Rest sieht aus wie der Körper eines jungen Mannes. Der Faun verursacht Alpträume, soll aber zeitweise auch sehr fürsorglich sein. Gilt als großer Frauenverführer.

Faeryring, Feenring:

 

An Stellen, wo Feen oft tanzen, bilden sich Kreise, in denen das Gras grüner ist. Man darf höchstens mit einem Fuß in diesen Kreis treten, denn sonst wird man durch die Feenmusik so bezaubert, dass man mittanzen muss. Die Zeit soll anders laufen in diesen Ringen, denn manchmal kehren die Verzauberten erst nach Jahren zurück, wobei für sie der Tanz nur Minuten oder vielleicht auch eine Nacht gedauert hat. Manchmal verschwinden Menschen auch für immer.

Bei uns nennt man diese Ringe eher Hexenringe, und angeblich werden sie durch Pilze verursacht.

Fanggen:ursprünglich gute Feen in Tirol, die Menschen beschützten und auch als Mägde in Dienst gingen. Sie sind eng mit Bäumen verbunden. Später wurden sie zu häßlichen, menschenfressenden Wesen umgedeutet.
Fata/Fatae:Griechische Schicksalsgöttinnen. Weibliche, meist zu dritt auftretende Geistwesen, die das Schicksal der Menschen bestimmen und die Zukunft vorhersehen können. Oft als Spinnerinnen dargestellt.
Fear Gorta: Feenmann, der bei Hungersnöten durch das Land zieht und denjenigen Glück bringt, die ihm Geld oder Nahrung geben.
Feen:

meist außergewohnlich schöne Wesen mit übernatürlichen Kräften. Sie sind in fast allen Kulturen bekannt, wenn auch unter verschiedenen Namen.

Fir Darrig:"Rattenjungs", häßliche, rattenähnliche Geisterwesen mit langer Schnauze, die sich von vergammeltem Fisch ernähren. Sie betrügen Menschen und auch andere Feen mit schmutzigen Tricks um deren Besitztümer.
Follets:Kobolde aus Frankreich, denen etwas dieselben Fähigkeiten wie den Feen nachgesagt werden.
Folletti/Folletto:italienische Luftgeister, ziemlich klein und nahezu unsichtbar. Sie reisen im Wind, und man erkennt sie an kleinen Staubwirbeln, die sie beim Spielen hinterlassen. Es heißt, sie können das Wetter beeinflussen und täten dieses zum Vergnügen. Ihr besonderes kennzeichen: Ihre Füße zeigen nach hinten.

Frau Holle:

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Fee, die in Holunderbüschen wohnen soll.
(siehe Berchta)

 

 

 
Gancanagh:ausgesprochen ansehnlicher Feenmann, der gerne Menschenfrauen verführt. Wenn er sie dann verlässt, sehnen sie sich ihr Leben lang nach ihm.
Gandharven:männliche Gefährten der indischen Apsaras. Oft hervorragende Sänger, Musiker oder berühmte Ärzte.
Gargoyle:

steinerne Wasserspeier an Kathedralen. Sie werden angeblich von Zeit zu Zeit lebendig.

Gartenelfen:auch Blumenelfen oder Blumenfeen: Für jede Blume soll es eine Fee geben, die für Wachstum und Blühen sorgt.
Gentry:großgewachsene Feen aus Irland mit aristokratischen Zügen. Sie sollen hautpsächlich auf dem Berg Ben Bulben leben.
Glaistig:Wassernymphe, halb Frau, halb Ziege. Sie wirkt sehr verführerisch auf Männer, die sie zum Tanz auffordert und später auf Vampirart tötet.

Gnome:

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ernste Kreaturen, die ein großes Wissen über Pflanzen haben. Falls du es schaffst, mit einem Gnom Freundschaft zu schließen, wird er dir wahrscheinlich Tipps geben, wie du die größten Blumen, Gemüse von größtem Wohngeschmack und die wirksamsten Kräuter anbauen kannst. Gnome reden gerne viel, du solltest dich hüten, sie zu unterbrechen, denn dann können sie sehr böse werden.

 

 

 
Hadische Leute: ein Volk von Riesen in Kärnten, die gerne Umgang mit Menschen pflegen.
Heinzelmännchen:Kleine Hausgeister, ähnlich den Pixies.
Hobgoblins:Kobolde in England, freundliche Hausgeister, die im Haushalt helfen, z. B. sorgen sie dafür, dass ein Brotteig aufgeht, oder sie kümmern sich um allein gelassene Kinder.
Högfolk:"Hügelvolk", hüsche Feen, aus Skandinavien, die sehr schön singen können und hauptsächlich in Hügeln leben.
Holda/Holle:Fee aus Mitteldeutschland, siehe auch Berchta. Bekannt als eifrige Spinnerin, unterstützt die Fleißigen und bestraft die Faulen. Holda hat Elben im Gefolge, die nach ihr die "guten Holden" heißen. Sie soll in Teichen und Brunnen leben oder auch in Holunderbüschen und wunderschön singen können.
Huldelfe:Diese Fee wohnt in Schweden. Sie erscheint manchmal an der Wiege von Neugeborenen und sagt ihnen die Zukunft voraus.

Huldrefolk:

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Norwegische Feen, die sehr schön singen können und in Hügeln wohnen. Sie sollen sehr schön sein, aber einen langen Kuhschwanz haben.

 

 

 
Irrlicht, Irrwisch: Geisterwesen, die in Mooren zu Hause sind. Sie sehen aus, wie kleine Flammen, und Wanderer werden von ihnen oft vom rechten Wege abgebracht. Prosaische Menschen sagen, es seien nur Sumpfgasflammen.
Siehe auch Candela.
 
Jack in Irons:Riese aus Cornwell, der sich nachts auf dunklen Straßen herumtreibt und Jagt auf Betrunkene macht.
 
Knockers:Kobolde, die in den Zinnminen in Devon und Cornwall hausen. Sie machen klopfende Geräusche, um Bergleuten reiche Erzvorkommen anzuzeigen. Obwohl sehr hässlich, sind sie doch normalerweise freundlich zu den Minenarbeitern, aber sie lieben es, diese zu erschrecken. Die Bergleute lassen ihnen oft etwas zum Essen zurück, denn sonst sollen sie Unglück über die Grube bringen.
Kobolde:kleine, männliche Geistwesen, die Zwergen sehr ähnlich, aber doch dämonischer sind als diese und weniger menschliche Eigenschaften haben. Sie sind oft recht bösartig.

Korrigans:

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Kleine Gnome aus der Bretagne. Sie können von großer Freundlichkeit sein, sind aber auch bekannt dafür, dass sich sich auch furchtbar rächen können, wenn ihnen etwas quer kommt. Sie sind unermesslich reich, denn sie sind sehr fähige Alchymisten und können Gold herstellen. Sie hausen in Grotten oder Dolmen, nachts tanzen sie um die Steinkreise. Ihre Frauen sind ausgesprochen schön und haben goldene Haare.
 

 

 
Leanhaun Sidhe:

Auch "La belle Dame sans merci", Feenherrin aus Irland. Im Tausch gegen Inspiration verführt sie menschliche Dichter, denen sie die Lebenskraft aussaugt, wenn sie nicht jemanden finden, der ihre Stelle einnimmt.

Leprechaunes:

ein irischer Feenmann, der ein ziemlicher Einzelgänger und von Beruf Schuhmacher ist. Er soll einen Topf voll Gold hüten, den du bekommen kannst, wenn es dir gelingt, ihn zu fangen und festzuhalten. Da er aber äußerst flink und listig ist, gelingt ihm meistens die Flucht.

Lipsipsip:Zwerg oder zwergenartiger Geist von den Neuen Hebriden. Haust in Bäumen oder Steinen. Wenn jemand ihn verärgert oder beleidigt, frißt er ihn auf.
 

 

 
Maahiset oder Maanalaiset:finnische zwergenartige Erdgeister. Sie können Menschen große Wohltaten erweisen, aber ihnen auch sehr feindlich gesonnen sein.

Meerjungfrauen:

 

weibliche Wasserwesen mit langen Haaren, sie leben im Meer, aber manchmal trifft man sie auch in Flüssen oder Seen an. Sie sollen einen Fischschwanz haben, es wird aber auch gesagt, sie hätten normale Beine, dafür aber Schwimmhäute an den Füßen. Sie sollen Fischer schon vor herauf ziehenden Stürmen oder anderen zukünftigen Ereignissen gewarnt haben.

Manchmal adoptieren sie Menschenkinder und beschützen sie. Manchmal heiraten sie auch menschliche Männer. Es heißt aber auch, sie sollen Männer zwingen, mit ihnen unter der Wasseroberfläche zu leben, oder sie locken sie ins Wasser, um sie zu ertränken.

Melusine:

Die Mitglieder des Hauses Lusignan in Frankreich bezeichnen sie als ihre Ahnfrau. Eigentlich war sie eine Fee mit Fischschwanz. In diese Gestalt musste sie einmal pro Woche zurückkehren. Als sie dabei überrascht wurde, verschwand sie für immer.

Merrows:Irische Wasserfeen, die man oft als kleine, hornlose Kühe mit Fischschwänzen sieht. In menschlicher Gestalt sollen die Frauen sehr schön sein und menschliche Liebhaber bevorzugen, weil ihre Männer so furchtbar hässlich aussehen und grüne Zähne und Schweineschnauzen haben sollen.
Moiren:Schicksalsgöttinnen im alten Griechenland, die stets zu dritt auftraten. Ihr römisches Gegenstück waren die Parzen.
Morrigan oder Morrigu:

eigentlich eine keltische Kriegsgöttin, manchmal auch Königin der Dämonen oder Feenkönigin. Von ihr wird gesagt, dass sie wie eine Krähe über den Schlachtfeldern der Menschen schwebt, um sich an den grausamen Taten zu ergötzen.

Morgans, Mary-Morgans:bretonische Wasserwesen, die man auch Sirenen nennt. Wenn du am Ufer eine gestrandete Morgan findest, setzte sie behutsam wieder ins Wasser. Im Gegenzug wird sie dir sicher gerne deine Wünsche erfüllen.
Moosweibchen:deutsche Waldfeen, die sich mit der Heilkraft von Kräutern auskennen. Sie haben alte, runzlige Gesichter und verhüllen sich mit Moos, das sie für die Wurzeln der Bäume weben.

Mummel:

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Feen in Deutschland, die in Seen wohnen und an Land kommen, um Menschen bei ihrer Arbeit zu helfen.
 

 

 
Najaden:Wassernymphen aus Griechenland. Sie sind den Menschen freundlich gesonnen, können weissagen und heilen.
Nisse:schwedische Wichtel
Nixen:Wasserfeen, die gerne mit Menschen Kontakt aufnehmen. Sie sind menschenähnlicher als Meerjungfrauen, manchmal können sie sich sogar ganz in menschliche Wesen verwandeln. Sie behalten aber immer irgend ein Zeichen für ihre wahre Natur an sich , zum Beispiel eine Fischschuppe, oder aus den Gewändern tropfendes Wasser..
Nörglein/Norggen:Feen aus Tirol, immer grün gekleidet. Sie wohnen vornehmlich in hohlen Bäumen oder auf Bergen. Sie helfen den Bauern bei ihrer Arbeit und beschützen das Vieh. Allerdings spielen sie den Menschen auch gerne mal Streiche.
Nuberu: einzelne, männliche Fee aus den cantabrischen Bergen (Nordspanien). Es ist ein Nebelgeist mit langem, weißen Bart. Er ist in Tierfelle gekleidet und trägt einen schwarzen Hut. Eigentlich wohnt er in Ägypten, kommt aber von Zeit zu Zeit auf dicken schwarzen Wolken reitend nach Asturien, um dem Menschen Tod und Verderben zu bringen.
Nuckelavee:schottische Wasserfee, ähnlich wie der Phooka, aber viel gefährlicher. Er lässt sich zwar reiten, aber nur, bis er Seeluft schnuppert. Dann frisst er seinen Reiter auf.
Nornen:die drei nordischen Schicksalsjungfrauen.

Nymphen:

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allgemeine Bezeichnung für Feen aus dem alten Griechenland. Sie sind sehr schön und umgarnen oft Männer mit ihrem wunderbaren Gesang und Tanz.
 

 

 
Oakmen:Eichenmänner" aus Irland. Waldgeister, die sich in gefällten Eichen aufhalten, aus denen neue Triebe sprießen. An sich sind sie freundlich, aber ihr Essen ist für uns Menschen giftig.
Oberon:Bei Shakespeare der König der Feen, verheiratet mit Titania.
Orcuili:italienische Zwergenwesen, ziemlich bösartig veranlang. Sie können ihr Aussehen verändern,
ihre normale Gestalt ist die eines kleinen bärtigen Männchens. Sie leben in Höhlen und sollen ziemlich schlecht riechen. Sie mögen keinen Kontakt zu Menschen.
Oreaden:

griechische Bergnymphen

 

 

 
Peri:Persische Feen. Sie sind wunderschön und meistens unermesslich reich.
Phooka, auch Phouka:irische Wasserfeen, die die Gestalt von jungen Pferden haben, aber auch menschliche Gestalt annehmen können. Sie lieben es, Menschen zu einem Ritt zu bewegen, rennen dann aber plötzlich ins Wasser und "tunken" ihren Reiter.
Plant Anwnwn: Walisische Feen der Unterwelt. Die Frauen heißen Gwragen Annwn. Ihr Königreich liegt unter Seen.
Poltergeist:Teil deutscher Folklore. Koboldartige Wesen, die in Häusern wohnen, wo sie mit Sachen um sich werfen, Lärm machen und manchmal auch zerstörerisch wirken. Es heißt, sie seien der Ausdruck von Pubertätsschwierigkeiten von Kindern.
Poulpiquets, Poulpicans: Kleine, fiese Geister, die die bretonischen Wälder bewohnen. Sie lieben es sehr, Spaziergänger oder Pilzsammler zu erschrecken, sind aber eher gemein als gefährlich.

Pillywiggins:

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winzige Feen aus England, die wie Bienen herum schwirren und in den Kelchen von Himmelsschlüsseln, Glockenblumen und Fingerhüten im Schatten von Eichen leben.
 

 

 
Rübezahl

Wald- bzw. Berggeist aus Böhmen. Er ist meistens von menschlicher Gestalt, kann aber auch zu einem Riesen wachsen. Er spielt Wanderern gerne Streiche, wenn sie ihn nicht genügend ehren, kann aber dem Menschen auch helfen, oder sie reich belohnen, wenn sie ihm etwas Gutes tun.

Rus(s)alki:slawische Wasserfeen, die auch in Wäldern, Wiesen und auf Feldern wohnen. Sie sind in grüne Blätter oder weiße Gewänder gekleitet, schützen das Korn und lieben das Spinnen, Musik und Gesang.
 

 

 
Salige Fräulein:hübsche blonde Feen in Tirol, die den Menschen sehr nahe stehen und ihnen bei der Feldarbeit helfen. Sie gehen oft Liebschaften mit Männern ein.
Satyrn:wilde, übermütige und lüsterne Feenwesen im alten Griechenland. Sie sollen Ziegenbeine und -hörner haben.
Selkies:Wasserfeen von den Orkney- und Shetlandinseln. Sie tragen im Wasser ein Seehundfell, und sehen dann aus wie ein Seehund. An Land legen sie das Fell ab und sehen dann aus wie Menschen. Ein Mann kann eine Selkie als Ehefrau gewinnen, wenn er ihr Seehundfell stielt, so dass sie nicht zurück ins Wasser kann. Roane in Westschottland!
Shellycoat:schottischer Wasserkobold. Er ist ganz mit Muscheln bedeckt, die klirren, wenn er sich bewegt. Er führt gerne arglose Wanderer in die Irre.
Sheoques:irische Feen, die in Dornbüschen leben sollen.
Sidhe:Feen aus Irland. Sie sollen von der Göttin Dana und ihrem Volk abstammen. Ihren Namen erhielten sie nach dem Wort "Sidh", irisch für ihre Hügelwohnungen.
Skogsra:Feen in Schweden, die in Berghöhlen wohnen und sich in Bäume und sich in Tiere verwandeln können. Sie können über die Natur gebieten und stehen den Jägern zur Seite.
Spriggans:eine Rasse von schmutzigen magischen Kreaturen, die, wenn sie wollen, zu gigantischen Proportionen anwachsen können.
Strangers:winzige Feen in Lincolnshire (Großbritannien), die für Wachstum und Vegetation zuständig sind und auch für Gesundheit von Mensch und Vieh sorgen.
Sukuna-Biko:Japanischer Zwergengott, wird assoziiert mit Heilung, Landwirtschaft, ist verantwortlich für Hitze im Frühling.

Szépasszony:

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ungarische Feen, die hübsch und blond sind. Sie leben auf Bergen und lieben die Musik.
 

 

 
Titania:shakespearsche Feenkönigin, die Frau des Oberon.
Tooth Fairy: "Zahnfee", die in Amerika beheimatet ist. Als Austausch gegen ausgefallene Milchzähne hinterlässt sie Kindern blankgeputzte Münzen auf dem Kopfkissen. Allerdings neigt sie beim dritten oder vierten Zahn langsam zur Vergesslichkeit, besonders ab dem zweiten oder dritten Kind der Familie!
Trasgu:die nordspanische Version der Brownies. Er trägt, wie Gartenzwerge, eine rote Mütze und hat immer ein Loch in der linken Hand. Meistens wohnt er im Kornspeicher neben dem Haus. Wenn man ihn gut behandelt, hilft er im Haushalt, wenn nicht, tobt er nachts herum und zerbricht Geshirr und Möbel. Er ist "seiner" Familie treu und zieht sogar mit ihr um. Deswegen trifft man Trasgu inzwischen auch in Südamerika und bei uns in Deutschland.

Trolle:

heutzutage denkt man von ihnen meistens als große, ungehobelte Kreaturen, die Leute mit einem Hammer oder ähnlichen auf die Köpfe hauen. Aber im Mittelalter glaubte man, dass sie magische Kräfte besäßen und zum Beispiel die Zukunft lesen könnten. Sie sollen gerne unter Brücken leben, wo sie Reisenden hohen Wegezoll abknöpfen. Wenn man sie überlisten kann, geben sie einem Schätze, die sich aber in der Tasche oft in Unrat verwandeln. Wenn sie ein Sonnenstrahl trifft, verwandeln sie sich in große graue Steine.
Tuatha dé Danann: irisch: "Danus Kinder", sollen der Ursprung aller Feen sein, sie haben magische Fähigkeiten und einige magische Gegenstände, z. B. den Dagdas magischen Kessel, inzwischen haben sie unsere Welt verlassen und sich nach Tir nan Og zurückgezogen.

Tylwyth Teg:

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Feen aus Wales, die unter der Erde, aber auch im Wasser leben. Sie tanzen, singen und spielen Harfe. Sie lieben Kinder mit langen blonden Haaren, die sie manchmal entführen. Ihre Frauen heiraten oft Menschenmänner. Die, die sie lieben, überschütten sie mit großen Gaben, über die man nicht sprechen darf, weil sie sonst verschwinden.
 

 

 
Undine:

Wasserfeen, die in Waldseen und Wasserfällen zu Hause sind. Manchmal kann man ihren Gesang im Rauschen des Wassers vernehmen.

Urisk:einzelgängerischer Wassergeist aus Schottland. Er lebt in Flüssen und Teichen. Er ist freundlich und liebt menschliche Gesellschaft, aber sein fürchterliches Aussehen treibt alle in die Flucht.
 

Vila:

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Feen aus Serbien bzw. Bulgarien. Sie sind ewig jung und schön und wohnen auf Bergen und in großen Wäldern. Sie können tanzen und singen, die die Zukunft voraussagen und Krankheiten heilen.
 

 

 
Whee folk, auch Wee-folk:So heißen die Feen oft in irischen und schottischen Erzählungen.
Wichtel oder Wichtelmännchen:

stehen irgendwo zwischen Zwergen und Kobolden. Es sind winzige Männlein, die Menschen oft hilfreich zur Seite stehen. In Schweden heißen sie Nisse.

Wilde Jagd:Geisterheer, das nächtlings mit Jagdrufen und Hundegebell durch die Luft braust. Der Anführer ist der Wilde Jäger (auch Odin, Hacklbernt oder Wode) in Hut und Mantel. Sein Gefolge sollen die Seelen der Toten bilden, außerdem Hirsche, Rehe, Schweine und andere Tiere. Dazu kommen auch noch Menschen. 24 Hunde laufen bellend voraus, die Hunde der Menschen rennen oft mit und kommen erst am nächsten Tag völlig entkräftet zurück.. Vorzugsweise ist die Wilde Jagd in den 12 Rauhnächten zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag unterwegs. Auf ihrem Weg stürzen Zäune krachend um, Hindernisse werden nieder geritten oder überflogen. Seltsamerweise ist davon morgens nichts mehr zu sehen!
Wechselbalg:Feenkind, das den Menschen untergeschoben wurde. Meistens häßlich und frech und sehr gefräßig. In englisch sprechenden Ländern heißen sie "Changeling". Angeblich können die Eltern ihr Kind zurück bekommen, wenn sie das wahre Alter des Feenkindes erraten.

Wilde Frauen:

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Feen in Böhmen, Polen und Slowenien. Sie wohnen in unterirdischen Höhlen und sind sehr schön. Sie können die geheimen Kräfte der Natur, besonders das Wetter, beherrschen und sich mit Hilfe einer Salbe unsichtbr machen. Wie viele Feenwesen lieben sie die Musik und den Tanz. Zu Menschen sind sie freundlich.
 

 

 
Zentauren:Wesen der griechischen Mythologie, Sie haben den Oberkörper eines kräftigen Mannes, aber 4 Beine und einen Schwanz wie ein Pferd.

Zwerge:

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humanoide Wesen, ungefähr halb so groß wie ein Mensch, aber kräftiger gebaut. Sie leben in Höhlen oder in unterirdischen Löchern, manchmal auch in Bäumen. Sie können sehr feindselig sein, sind aber manchmal auch hilfsbereit. Ob es vielleicht nur männliche Zwerge geben soll, die immer einen langen Bart tragen, ist anscheinend nicht geklärt, denn es gibt auch Erzählungen über weibliche Zwerge.

Sie graben nach Metallen und Mineralen und sind sehr geschickte Handwerker. Sie können wundervolle, manchmal auch magische Dinge herstellen, die menschliche Künste bei weitem übertreffen.

 

Übersetzung:

Waldgewobene Kreaturen, Schattenweber,
Hüter der Flüsse, kommt zu mir!

Bilder:

Das Titelbild hat Edward Robert Hughes
(1851-1914) gemalt. Es heißt "Night"

Alve: Original "Lily Fairy"von Luis Ricardo Falero (1851-1896)

Banshee: Studie für "Boreas" von John William Waterhouse (1849-1917)

Dryaden: Ausschnitt aus "Iris" von John Atkinson Grimshaw (1836-1893)

Faun: Alte Buchillustration

Gargoyle: aus dem Internet

Leanan Sidhe: Ausschnitt aus "La belle Dame sans Merci"
von Sir Walter Crane (1845-1915))

Melusine: Original "The Mermaid" von John William Waterhouse (1849-1917)

Morrigu:"Walküre", Holzschnitt nach H. Knackfuß, um 1860

Oreaden: Ausschnitt aus "Nymphe" von Guillaume Seignac (1826-1904)

Rübezahl: alte Buchillustration

Undine: ist eigentlich "Ophelia" von
Antoine-Auguste-Ernest Hébert
(1751-1792)

Wichtel: aus dem Internet

 

 

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