Eisen, Feuer und Salz sind bekannte Hilfsmittel gegen Feen, doch es gibt noch anderes, und man kann meistens auch noch einiges unternehmen, um jemanden vor den Feen zu retten.
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is on Fridays that the fairies have Francesca Speranza Lady Wilde, aus: "Ancient Legents of Ireland" TIPPS UND VORSORGE Heutzutage hört man eigentlich kaum noch von wirklich schlimmen Dingen, die Feen begangen haben sollen. Feen sind jetzt sehr selten geworden, und falls man ihnen begegnet oder gar Umgang mit ihnen hat, dürfte es im Allgemeinen ausreichen, wenn man gewisse Umgangsregeln beachtet. Du findest sie auf unserer Seite Gute Nachbarn. Wenn du dich aber wirklich vor den Feen fürchtest, weil du sie vielleicht verärgert hast, gibt es ein paar Schutzmaßnahmen, die du ergreifen kannst:
Außerdem gibt es noch einige überlieferte Dinge, die gegen Feen und ihre Untaten helfen sollen. Ich habe hier einiges aufgelistet, was helfen soll. Weitere Hilfsmittel gegen besonders gefährliche Feen findest du im Album der Unholde und Galgenvögel.
Sonstiges: Wie man verhindern kann, dass Feen ein Pferd "ausleihen": Ein Farmer, der bemerkt, wie sein Tier fortgeführt wird, kann das verhindern, indem er ruft: " Your saddle and your pillion be upon you - Dein Sattel und dein Sattelkissen sollen auf dir liegen!", dann wird die Fee vom Pferd herunter fallen und das Tier kann wieder eingefangen werden. Wie man Feen daran hindert einen in die Irre zu führen: Man muss seinenMantel mit der Innenseite nach außen anziehen, dann lassen die Feen einen in Ruhe. Mit einem roten Band: Damit kann man sich vor den Machenschaften der Feen schützen. Man kann es um den Bettpfosten winden, Babys bekommen es ums Handgelenk, Kühen bindet man es an die Hörner. Um gut zu schlafen:
Wenn man abends die Schuhe vor dem Bett aufstellt, sollen die Spitzen vom Bett weg zeigen. Das verhindert, dass Feen einem den Schlaf rauben. Eine Socke unter dem Bett verhindert, dass Feen einem schlechte Träume schicken.
Ansonsten: Lady Wilde, eine irische Dichterin und Feenkennerin (sie war die Mutter von Oska Wilde) meint, freitags hätten die Feen die meiste Macht, Übles zu bewirken. Deswegen sei Freitag ein unglücklicher Tag, eine Arbeit zu beginnen, auf eine Reise zu gehen oder auch für eine Hochzeit. An Freitagen seien die Geister überall präsent, sie bekämen alles mit, was geschieht, und sie verdürben und beschädigten alles, was sie könnten, nur, weil sie auf die menschliche Rasse allgemein böse seien und uns beneideten. So verhexten sie das Vieh, bewirkten, dass das Pferd lahmt, klauten Milch und stählen Kinder, um dabei ihre hässlichen, gefräßigen Wechselbälger zurück zu lassen. Sei also an Freitagen besonders auf der Hut, fange keine Arbeit an, heirate nicht am Freitag und gehe freitags nicht auf die Reise!
RETTUNGSMASSNAMEN Wie man jemanden rettet, der in einem Feenkreis gefangen ist:
Versammele einige Freunde und kehre mit ihnen genau nach Jahr und Tag an die Stelle zurück, wo sich der Feenkreis befindet. Es ist gut, wenn jeder von euch ein Stück Eisen oder Stahl in der Tasche trägt. Nun sollen deine Freunde dich ganz fest am Rockzipfel packen, und du setzt vorsichtig einen Fuß in den Feenkreis (aber um Himmels Willen wirklich nur einen Fuß, denn sonst wirst du selbst auch gefangen sein!). Sofort wirst du die Feenmusik hören und deinen Freund sehen, wie er mit den Feen herum tanzt. Ergreife ihn fest am Arm und rufe seinen Namen. Er wird "nur noch eben diesen einen Tanz zuende" tanzen wollen und dir nicht folgen wollen. Nun müssen die Freunde außerhalb des Kreises dich auf ein vorher verabredetes Zeichen hin am Rockzipfel aus dem Kreis zerren, und du darfst den Feentänzer nicht los lassen, so dass ermit dir aus dem Kreis stolpert. Nun musst du ihn davor bewahren, dass er sofort zurück will. Das ist gar nicht so einfach, denn er wird dir kaum glauben, dass schon so viel Zeit vergangen ist. Eine andere, wohl einfachere Methode ist, dass man einen Handschuh mit dem Futter nach außen dreht und ihn in den Kreis wirft. Dann müssen die Feen angeblich ihren Gefangenen frei lassen. Wie man ein gegen einen Wechselbalg ausgetauschtes Kind zurück bekommt:
Aus früheren Zeiten sind viele gefährliche Rezepte überliefert, die eher dazu geeignet scheinen, ein unerwünschtes Kind los zu werden! Da die Feen dein Kind gut behandeln werden, solltest du das auch mit dem Feenkind tun. Aber es gibt auch besseren Rat: Tue einfach irgend etwas völlig Unorthodoxes, Irrationales, was den Wechselbalg zum Reden bringt. Dann muss er nämlich zu seinem Volk zurück kehren, und du wirst dein eigenes Kind zurück bekommen. Eine Frau gab zum Beispiel vor, aus Eierschalen Bier brauen zu wollen. Der Wechselbalg konnte sich nicht enthalten, auszurufen: "So etwas habe ich ja noch niemals gesehen!" dann fuhr er durch den Karmin davon und man fand das Kind unversehrt im Garten vor. Eine andere Möglichkeit ist es, den Feen mit bestimmten Dingen zu drohen. Ein junges Paar in Irland musste eines Morgens feststellen, dass Feen das Baby entführt und durch einen Wechselbalg ersetzt hatten. Kurz darauf bekamen sie Besuch von einer Feenfrau, die überglücklich war, den Changeling, wie man im Englischen sagt, unversehrt vorzufinden. "Das ist mein Kind", erzählte sie dem jungen Paar, "meine Leute haben es mit eurem Baby vertauscht. Ich möchte aber lieber unser Kind behalten!" Die beiden gaben ihr den Wechselbalg zurück, und die Feenfrau verriet den beiden, wie sie den Feen drohen sollten, die Weißdornbüsche zu verbrennen, die auf ihrem Feenhügel wuchsen. Das taten sie, und kurz darauf erhielten sie das eigene Kind heil und gesund zurück.
Wie man entführte Erwachsene retten kann: Die Methode mit den Weißdornbüschen soll auch funktionieren, wenn erwachsene Menschen geraubt wurden. Ferner soll es helfen, wenn man den Entführten in einem Kreis von Feen erkennt. Das soll merkwürdigerweise gar nicht so einfach sein. König Edain hat auf diese Weise jedenfalls seine Frau befreien können. Jennet musste ihren Tam Lin ebenfalls aus einem Zug von Feen heraus erkennen, er ritt mit ihnen als einer der ihren. Sie zog ihn vom Pferd und hielt ihn ganz fest, obwohl die Feenkönigin ihn in eine Reihe wilder Tiere und zuletzt sogar in eine glühende Eisenstange verwandelte. Zum Schluss warf sie ihren Mantel über den Ritter, womit er dem Einfluss der Feen entronnen war.
ALLES ZU SPÄT?
Manchmal kann man allerdings überhaupt nichts tun, wenn jemand unter die Feen gefallen ist. Dann nämlich, wenn jemand ihren Verlockungen ihrer Schätze und ihres vermeintlich leichten Lebens erlegen ist und es vorzieht, jenseits des Zaubervorhangs bei ihnen zu bleiben. Wenn man solche Menschen gegen ihren Willen zurück bringt, werden sie sich immer nach ihrer Feenheimat zurücksehnen und in unserer Welt totunglücklich sein. Im schlimmsten Fall sterben sie bald an gebrochenem Herzen, im besten Fall sind sie zeitlebens "nicht ganz bei sich", melancholisch und voller Sehnsucht.
Übersetzung: Es
ist an Freitagen, wo die Feen die meiste Bilder: Das
Titelbild ist ein Auschnitt aus "The old Hall by Moonlight Spectres Den
"Fairyring" in Rettungsmaßnahmen hat Vom
schwedischen Feenmaler John Bauer stammen Die
verträumte Dame in "Alles zu spät" ist Mrs. Morris Originaltext: It is on Fridays that the fairies have the most power to work evil;therefore Friday is an unlucky day to begin work, or to go on a journey, or to have a wedding; for the spirits are then present everywhere, and hear and see everything that is going on, and will mar and spoil all they can, just out of malice and jealousy of the mortal race. It is then they strike cattle with their elfin sorrows, lame a horse, steal the milk, and carry off the handsome children, an ugly changeling in exchange, who is soon known to fairy sprite by its voracious appetite, without any natural increase in growth. Francesca Speranza Lady Wilde, irische Dichterin (um 1823 - 1896)
Weiterlesen: Die Feen von Cottingley Hilfe, ich habe mich verfranzt: Sidemap
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