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Natürlich
hofft jeder/jede, sowas bliebe einem erspart, aber Notfälle geschehen einfach.
Und meistens plötzlich. Ich weiß nicht, ob du vielleicht zu den Frauen
gehörst, die im Falle einer Krise cool bleiben und eiskalt vernünftig
handeln können. Die Rabenfrau kann das jedenfalls nicht, sie neigt dazu,
herum zu rennen wie ein Huhn ohne Kopf und nichts wirklich auf die Reihe zu kriegen.
Falls du auch dieser Gattung der "Krisen-Chaoten" gehörst, kann
diese Seite vielleicht nützlich für dich sein. Sie zeigt dir, wie du
dich im Voraus vorbereiten kannst, so dass du im Falle eines Falles nur deine
Liste abarbeiten musst. | Gedanken
für den Fall eines Ernstfalles | 1. | Größere
Katastrophe | | Ob
es nötig ist, tatsächlich auf einen echten Katastrophenfall vorbereitet
zu sein, bei dem man echt wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten ist
und womöglich in der freien Natur überleben muss, musst du selber entscheiden.
Tips dafür gibt es jedenfalls mal hier: Lisa Thiesse: Plan
for an emergency (englisch). deNIS
ist das deutsche Notfallvorsorge Informationssystem. Man findet hier Informationen
über Gefahrenarten, Möglichkeiten der Gefahrenabwehr sowie über
personelle und materielle Hilfeleistungspotentiale, eine umfangreiche Linksammlung
in den Bereichen Katastrophenschutz, Zivilschutz und Notfallvorsorge sowie Sicherheitsinformationen
über viele Länder Europas und der Welt. Das
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) hat eine
Broschüre zusammengestellt, die Hilfestellungen geben soll, wie man sich
für Notfallsituationen absichern kann: Notfallbroschüre
PDF des BKK | 2. | Notvorräte | | Die
Notration | | Es
kann nicht schaden, in der Speisekammer oder im Vorratsschrank eine Notration
an Müsliriegeln, Nüssen, Crackern, Schokolade und Trinkwasser bereit
zu halten, der einer Familie über einen oder zwei Tage hinweg hilft. | | Der
Notvorrat | | Wer
ernsthaft Notvorräte einlagern will: Das
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
empfielt die Anlage eines Notvorrats für 2 Wochen. Gut
ist übrigens ein kleiner Campingkocher, auf dem du mal Wasser kochen kannst,
falls du keinen Strom hast. | 3.
| Papiere | | Es
ist wichtig, Papiere vor Vernichtung zu bewahren. | | Dokumentenmappe | | Wichtige
Unterlagen gehören in eine Dokumentenmappe, damit du sie im Notfall schnell
findest und auf einmal greifen kannst, ohne sie zusammensuchen zu müssen. | | Bankschließfach | | Für
ganz wichtige Papiere wie Familienurkunden, (Geburtsurkunden, Heiratsurkunden)
Versicherungspolicen, Unterlagen für Rentenversicherungen, Verträge,
Zeugnisse und Testamente legst du dir am besten ein Bankschließfach zu.
Dort kannst du auch Sparbücher, Sparcards und andere Finanzunterlagen oder
auch wertvolle Schmuckstücke aufbewahren. So musst du dich im Falle eines
Falles nicht um ihre "Rettung" kümmern. | | Kopien | | Gut
ist es, wenn du von Personalausweisen und Reisepässen, Führerscheinen
u. ä. Kopien anfertigst. Das erleichtert eventuell die Neuausstellung. Praktisch:
Einscannen und auf CD/DVD brennen oder als EMail auf ein "Notfall-EMailkonto"
(z. B. bei GMX einrichten) schicken, wo die Bilder gelagert bleiben und du sie
jederzeit abrufen kannst. | | Kalender/Kontrolljournal | | Hier
solltest du eine Liste mit Rufnummern haben, die du eventuell im Notfall anrufen
musst. Sieh zu, dass dein Kalender/Kontrolljournal immer schnell griffbereit ist. | | Geld | | Man
sollte immer einen gwissen Bargeld-Vorrat im Haus haben, für den Fall, dass
man eventuell nicht ans Konto kommt. | | SOS-Kapsel | | Kaufe
für Kinder oder behinderte Angehörige einen Brustbeutel oder eine SOS-Kapsel
(gibt's in Outdor-Läden) darin Name und Name der Eltern/Angehörigen,
Anschrift, Handynummer der Eltern/Angehörigen und eventuell Name, Anschrift
und Telefonnummer von Angehörigen, wo ihr euch treffen könnt. Ist auch
praktisch, wenn man mit Kleinkindern in der Stadt unterwegs ist. | 4. | Verhaltensregeln | | Personen | | Stelle
sicher, dass jeder weiß, was zu tun ist, wenn z. B. der Rauchmelder los
heult. Falls Gefahr
im Verzuge ist, verlasse mit einen Angehörigen schnellstens das Haus. Versuche
nicht, irgendwelche Sachen zu retten. Personenschutz geht immer vor! Nur, wenn
Zeit ist, Gepäck mitnehmen. Erst raus, dann die Feuerwehr anrufen! Dass
man im Brandfall keine Aufzüge benutzen darf, sollte jedem klar sein. Falls
das Treppenhaus verqualmt ist, sich am Fenster oder auf dem Balkon bemerkbar machen! Veilleicht
solltest du eine Strickleiter in der Wohnung aufbewahren und dir vorher überlegen,
wo man sie sicher befestigen kann. Verabrede
mit deiner Familie Treffpunkte: An einer bestimmten Stelle vor dem Haus, in der
Stadt, bei Verwandten. | 5. | Notfall-Gepäck
für Evakuierungen | | Eine
Evakuierung scheint in den USA häufiger nötig zu sein als bei uns. Aber
auch hierzulande gibt es Gegenden, wo man beispielsweise mit Überschwemmungen
rechnen muss. | | Klamotten | | Wenn
du Flyladys Anweisung befolgst, am Abend die Klamotten für den nächsten
Tag (samt Schnürschuhen) bereit zu legen, kannst du es vielleicht schnell
ergreifen und anziehen oder mitnehmen, wenn du das Haus verlassen musst. So stehst
du nicht im Nachthemd draußen herum. Obwohl: Personensicherheit geht vor! Falls
du mehr Zeit hast, ist es praktisch, eine Notfall-Packliste für jedes Haushaltsmitglied
(1 Mal Klamottenwechsel, dazu feste Schuhe, Anorak, Mütze, Handschuhe je
nach Witterung für draußen) zu haben. Dann weißt du, was du einpacken
musst. | | Hygiene
und Gesundheit | | Auch
hier hilft dir eine Liste. Vergiss nicht, wichtige Medikamente und Sachen für
die Monatshygiene (frau weiß nie, was eine Notsituation mit dem Zyklus anstellen
kann!) einzupacken! | | Die
Notfallkiste | | Hier
hinein gehören Sachen, die "nur" von persönlichem Wert sind:
CDs/DVDs auf die du Kopien von Fotoalben und Fotos gebrannt hast, eventuell auch
Fotos von wertvollen Möbeln und Schmuckstücken als Nachweis für
Versicherungen. Sowas kannst du auch profilaktisch in der Wohnung von Familienangehörigen
oder Freunden deponieren, denen du vertraust. | | Kommunikations-
und Transportmittel | | Ein
Radio mit Kurz- und eventuell Mittelwellenempfang, das mit Batterien läuft.
Mehrere frische Batterien für dasselbe. Merke dir, welcher Radiosender Notfallnachrichten
sendet. Wo wir wohnen, ist das der SWR. Achte
darauf, dass der Akku von deinem Handy immer gefüllt ist. Deponiere ein Ladegerät
im Auto. Sieh zu,
dass dein Autotank immer wenigstens halb voll ist. | | Handtasche | | Der
Ort für deinen Geldbeutel samt Kreditkarten, Personal- und Versicherungsausweise.
| | SOS-Kapsel | | An
obige SOS-Kapsel denken! | | Zeitvertreib | | Falls
du deinem Haus länger fernbleiben musst, solltest du auch Spielkarten o.
Ä. samt Anleitung oder sonst ein Spiel einpacken, was nicht viel Platz einnimmt,damit
ihr euch die Zeit vertreiben könnt. Die Zeit kann einem nämlich ganz
schön lang werden, wenn man tatenlos herumsitzen muss und die Kinder langsam
unruhig werden. | 6. | Ernsthafte
Erkrankungen | | Erstelle
rechtzeitig ein gültiges Testament. Schreibe
eine Patientenverfügung und erteile Kontenvollmachten. Mache
einen Plan, was zu tun ist (vielleicht auch, wer was tut), wenn ein lieber Angehöriger
ernsthaft erkrankt oder stirbt. Auch hier kann man besser nachdenken, wenn nichts
dergleichen akut ansteht. Stelle fest, ob du gegebenenfalls Urlaub nehmen kannst,
und welcher von deinen Verwandten wie helfen kann. | 7. | Noch
ein paar externe Links zum Thema | | | |
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