Der Monat März

Hier geht es um Aktivitäten und Feste im Monat März

Der Name "März" ist abgeleitet vom römischen Kriegsgott Mars (auch Gott der vegetation). Es war der 1. Monat im römischen Kalender. Langsam erwacht die Natur, Weiden bekommen Blütenkätzchen, Krokusse blühen, die Störche kehren zurück aus dem Süden.

Alte deutsche Namen:

  • Lenzmond
  • Lenzing
  • Frühlingsmond

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Im März erledigen

Drinnen

  • Letzte Gelegenheit für den Frühjahrsputz! Eine gute Gelegenheit, mal den Putzmittelschrank aufzuräumen! Hast du genügend Putzlappen und Schwämme? Sieht dein Besen vielleicht aus wie ein gerupftes Huhn und sollte erneuert werden? Leg dir vielleicht einen Staubwedel aus Straußenfedern zu, dann musst du beim Putzen nicht jedes Mal die ganzen Nippes beiseiteräumen. Brauchst du neue Gummihandschuhe? Wie sieht es mit deinen Putzmitteln aus (du benötigst wesentlich weniger, als du denkst.
    Guck mal hier: http://www.quarks.de/schmutz/00.htm oder auch hier: http://www.hobbythek.de/dyn/3116.phtml
    Mehr über Frühjahrsputz gibt es auf der Rabenputzseite: Frühjahrsputz
  • Wie wäre es mit einem Frühlingsfest daheim?

 

Draußen

  • Gründliches Autowaschen ist angesagt, wasch den Winterschmutz und das Salz ab.
  • Die Terasse fegen und das Gartenhäuschen putzen.
  • Die Gartenmöbel aus dem Keller holen und eventuell streichen oder reparieren. Sind die Kissen noch in Ordnung?
  • Dünger ausbringen. Vielleicht solltest du deinen Gartenboden mal testen lassen, bevor du das tust.
  • Außer in sehr kalten Gegenden kann der Winterschutz von Rosen und Stauden entfernt werden.
  • Eventuell den Rasen neu einsähen, ansonsten düngen, vielleicht mal vertikulieren.

 

Feste im März

 

 
 

Frühlingsboten

wie zum Beispiel die ersten Veilchen, der erste Storch oder der erste Maikäfer, wurden früher oft mit einem richtigen Fest begrüßt. Manchmal bekam der glückliche Finder eine Belohnung oder dienen Dankestrunk.

In Anhalt heißt es, wer das erste Veilchen des Jahres findet, darf sich etwas wünschen, das wird so gewiss in Erfüllung gehen, wie nun der Frühling beginnt.

Vielerorts finden im März traditionelle Feste zum Winteraustreiben statt. Mehr Infos auf meiner Seite Frühlingsbräuche

 

1. März: Verlobungstag

Früher war der 1. März ein beliebter Verlobungstag. Von Alters her kommt vor der Hochziet die Verlobung, die lange Zeit ein gessellschaftliches "Muss" war und oft wichtiger als die Heirat selbst, denn dabei wurden wichtige finanzielle und rechtliche Absprachen unter Zeugen abgesprochen und mit Handschlag besiegelt. Daher kommt übrigens der Ausdruck "um die Hadn anhalten". Oft wurde die Verlobung mit Hilfe deutlicher Zeichen für Außenstehende sichtbar gemacht. Noch heute kennen wir den Ring am 4. Finger der linken Hand, der dann anlässlich der Trauung auf die Rechte wandert.

Natürlich gibt es auch ein Liebesorakel für diesen Tag: Wer um Mitternacht drei Mal um sein Bett herum wandert, wird im Traum seinen Zukünftigen / seine Zukünftige erblicken.

8. März: Tag der Frau

Der erste Frauentag fand 1909 noch im Februar in Amerika statt. Auch hier standen schon Froderungen nach Gleichberechtigung der Frau im Arbeits- und Gesellschaftsleben im Mittelpunkt. Am 19. März 1911 wurde ein erster internationaler Tag der Frau in Dänemark, Deutschland, Österreich und der Schweiz begangen. Über eine Million Frauen und Männer nahmen an Kundgebungen teil, auf denen Gelichberechtigung, Wahlrecht, Recht auf Arbeit und Anspruch auf öffentliche Ämter und Berufsausbildung für Frauen gefordert wurde. 1914 beteiligten sich noch weitere Staaten an einem Internationalen Frauentag um den 8. März herum, an dem zudem gegen den Krieg demonstriert wurde. 7 Jahre später, 1921 wurde der 8. März offiziell zum Tag der Frau erklärt, der in den 80er Jahren wieder größere Bedeutung erlangte. Nun wurden zudem Themen wie Rechte von Ausländerinnen, Diskriminierung von homosexuellen Lebensgemeinschaften aufgegriffen. Auch heute noch sind Frauen nicht nur in 3.Weltländern oft benachteiligt.

15. März: die Iden

Im römischen Kalender waren die Iden die mittleren Tage des Monats, im März, Mai, Juli und Oktober war das jeweils der 15. Tag, ansosnten der 13. Neben den Nonen, Kalenden und Terminalien waren die Iden einer der vier feststehenden Feiertage, die jeder Monat des römischen Kalenders hatte. Die übrigen Tage des Kalenders wurden danach benannt, um wieviele Tage davor es war. Daher trug die zweite onathshälfte also schon immer den Namen des Folgemonats. Bei allen Wechseln und Abschnitten lauerten aber nach Ansicht unserer Vorfahren große Gefahren. Man musste sich an diesem Tage besonders vor Hexen und Dämonen, Kobolden und Vampiren hüten. Die Iden des März galten als besonders gefährlich, schließlich waren es die ersten Iden des Jahres. Als Schutz konnte man sich eine Knoblauchzehe an einem Band um den Hals hängen. Die Rabenfrau empfielt: Lieber die Salatschüssel damit ausreiben und einen knackigen Märzsalat essen!

Merh über die Iden und den römischen Kalender: http://www.phil.uni-passau.de/histhw/TutHiWi/chronologie/chronologie5.html

 

17. März: Tag des heiligen Patricius

auf neudeutsch: St. Patrics day. Er ist dem Schutzpatron vn Irland gewidmet. Patricius oder Patrick soll in Schottland geboren und als 16jähriger von Piraten nach Irland entführt worden sein. Dort hat er angeblich 6 Jahre lang Vieh gehütet, ehe es ihm gelang, in die Heimat zurück zu fliehen. Vielleiht war es aber auch ein römischer Kriegsmann, der sich später Patrick nannte. Jedenfalls soll er schließlich als Bischof nach Irland zurück gekehrt sein und viele Schulen, Kirchen und Klöster gegründet und natürlich auch Wunder gewirkt haben. In Irland war dieser Tag ursprünglich ein streng religiöser Feiertag, an dem laut Gesetz alle Pubs geschlossen zu sein hatten. Zum Nationalfeiertag wurde er in Amerika, durch die vielen Iren, die Mitte des 19. Jahrhunderts dorthin ausgewandert waren um den großen Hungsrsnöten durch die Kartoffelfäule in Irland zu entgehen. Zuächst zählten sie dort nicht sehr viel, aber schließlich begannen sie, sich als politische Macht zu begreifen und ihren Nationalstolz zu stärken, in dem besondere Bräuche (auch Grün als "Nationalfarbe gehört dazu) gepflegt wurden und Wert auf nationale Feste gelegt wurde. Die erste St. Patricks Parade wurde deswegen auch in Amerika abgehalten. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts begann man auch in Irland mit den St. Patricks Feten, ursprünglich, um den Tourismus anzukurbeln. Unbedingt dazu gehört ein Kleeblatt, und zwar ein "normales" dreiblätteriges, denn, so heißt es, an diesem Beispiel habe der heilige Patrick den Iren die Dreifaltigkeit erklärt.

20. /21. März: Frühlingsanfang

Am 20. und 21 März ist Frühlings-Tagundnachtgleiche, die Sonne tritt ins Sternbild Widder, mit dem der Frühling anfängt. Es gibt allerhand Feste und Gebräuche zu diesem Tag, einige könnt ihr nachlesen auf den Frühlngsrabenseiten.

22. März: Frühester Termin für das Osterfest

Ostern ist ja ein bewegliches Fest. Auf dem Konzil von Nizäa legte Kaiser Konstantin es auf den Sonntag nach Frühlingsanfang. So ergibt sich eine Zeitspanne vom 22. März bis zum 25. April. Das christliche Osterfest beendet die 40tägige Fastenzeit, die früher in der Karwoche zwischen Palmsonntag und Ostersonntag besonders streng eingehalten wurde. Kein Wunder, dass sich Osterbräuche, wenn sie nicht mit dem Frühling zu tun haben, sich oft um das Essen drehen. Mehr über Palmsonntag, die Osterbräuche und darüber, was die Auferstehung Christi ausgerechnet mit einem Hasen zu tun hat, findet ihr auf den Rabenosterseiten.

Letzter Sonntag im März: Zeitumstellung auf Sommerzeit

Um 2 Uhr nachts wird die Uhr um eine Stunde vor gestellt. Das bedeutet: Diese Nacht ist eine Stunde kürzer. Mehr darüber auf der Rabenseite zur Zeitumstellung.

 

 

Festkalender/Inhalt

 

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