Hundstage - Wenn die große Hitze kommt

Hundstage nennt nennt man die heißesten Tage des Sommers. Hier gibt es hIlfe für Hitzegeschädigte!

 

 

 

 

Inhalt:

Die große Hitze

- Was passiert im Körper?
- Anzeichen für Überhitzung

Was kann man tun?

Schnelle Abkühlung

- Kaltes Wasser
- Qi-Gong

Hundstage, Hitze, Abkühlung

Seitenende

Hundstage - das ist die Bezeichnung für eine Schönwetterperiode, die nach dem Hundsstern Sirius benannt wurde. Der Sirius geht Anfang August mit der Sonne auf und unter. Durch Kalenderreformen liegen diese Tage jetzt zwischen dem 29. Juni und dem 24. August. Die Sonne steht in dieser Zeit in der Nähe des Sirius, den man auch den Hundsstern nennt. Oft treten in dieser Zeit Hitzeperioden auf, der Sommer befindet sich sozusagen in seiner heißesten Phase.

Die Bezeichnung wird aber inzwischen allgemein auf besonders hitzeintensive Perioden des Sommers angewendet.

Die große Hitze

WAS PASSIERT IM KÖRPER?

Die große Hitze macht vielen Menschen zu schaffen, davon sind besonders Kleinkinder, ältere Menschen, Menschen mit Venenerkrankungen und Kreislaufproblemen zu schaffen, denn bei großer Hitze weiten sich die Gefäße im Körper, und es wird mehr Schweiß produziert. Dadurch kann die Hitze besser abgeleitet werden, und die Verdunstung des Schweißes auf der Hautoberfläche hilft ebenfalls, die Körpertemperatur normal zu erhalten. Unter Extrembedingungen, wie z. B. schwülheißem Wetter, kann dieses Kühlsystem überlastet sein, und man bekommt gesundheitliche Probleme.

Durch die Erweiterung der Gefäße steht dem Körper jedoch weniger Blut zur Verfügung, um den Kreislauf aufrecht zu erhalten, weswegen dieser bei Hitze manchmal schlapp macht.

Außerdem können durch ungeeignete Kleidung, Flüssigkeitsmangel und intensive körperliche Aktivitäten die Belastungen für den Körper zusätzlich verstärkt werden, es kommt zu Regulationsstörungen und der Körper leidet unter Flüssigkeitsmangel und Wärmestau.

ANZEICHEN FÜR HITZEÜBERLASTUNG

  • Kopfschmerz und Schwindel
  • Erschöpfung, Übelkeit
  • Aggressivität, aber auch:
  • Benommenheit und Apathie

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Was kann man tun?

Am liebsten würde man vermutlich diese heißen Tage auf einem Liegestuhl am Wasser verbringen, doch den wenigsten von uns ist das leider möglich. Aber einiges können wir trotzdem tun, um uns die Hitze etwas angenehmer zu machen:

Viel trinken

Unser Körper besteht zu 60% aus Wasser, darum ist es sehr wichtig, ihm genügend Flüssigkeit zuzuführen.

1-2 l brauchen wir normalerweise
3-4 l können es an heißen Tagen sein.

Hitzegetränke sollten ca. 20° C warm sein, eiskalte Getränke löschen den Durst nur kurzfristig, denn sie führen zu vermehrtem Schwitzen und können auch Magenbeschwerden verursachen.

Geeignete Durstlöscher:

Mineralwasser ohne Kohlensäure oder Leitungswasser
wenig oder gar nicht gesüßter Kräutertee (ev. mit bis zu 20% Schwarztee)
verdünnte Obst- und Gemüsesäfte (Schorle)

Weniger geeignet:

Bohnenkaffee, Cola und andere koffeeinhaltige Getränke
Bier und anderer Alkohol
Milch

kohlensäurehaltige Getränke

Leichte Speisen: Keine scharf gewürzten Speisen, sie heizen zusätzulich ein! Schwer verdauliche, fettreiche und üppige Speisen belasten den Kreislauf. Deswegen lieber Obst oder Salat essen.
Leichte Kleidung: Helle, luftige Kleidung aus Naturfasern tragen, dadurch lässt sich ein Hitzestau vermeiden.
Mineralstoffe:Durch das Schwitzen verliert der Körper Mineralien, diese kann man dadurch ersetzen, dass man Speisen ein wenig stärker salzt, auch die oben genannten Getränke (besonders Apfelsaftschorle) sind geeignet, den Mineralstoffhaushalt wieder auszugleichen. Unter Umständen sollte man auch zu Mineralgetränken greifen.
Nicht überanstrengen:

Den Körper nicht noch zusätzlich durch schwere, körperliche Arbeit oder Sport belasten, denn körperliche Anstrengungen erhöhen den Energieumsatz und damit die Wärme, die der Körper an die Umgebung abgeben muss. Wenn man Sport treiben möchte, so tue man dieses früh morgens oder am Abend.

Die Wohnung kühl halten:Tagsüber Rolläden und Jalousien schließen, früh morgens und abends, wenn es kühler ist, durchlüften. Über offene Fenster tagsüber gehen die Meinungen auseinander. Einige schwören auf "Schotten dicht", andere glauben, die Wohnung bleibe kühler, wenn man alle Fenster spaltbreit offen lasse. In Wüstenstädten sind die Häuser oft so gebaut, dass die Luft hindurch streichen kann, aber die Sonne ausgesperrt bleibt. In Südeuropa bleiben die Häuser im Sommer tagsüber dicht verschlossen. Wir gehören zur "Schotten dicht"-Fraktion und öffnen die Fenster erst, wenn die Außentemperatur nicht mehr wärmer ist als die Innentemperatur. Vielleicht solltest du einfach ausprobieren, was dir genehm ist.
Kühle Farben: Die Farben, mit denen wir uns umgeben, können tatsächlich das Temperaturempfinden beeinflussen. In einem Zimmer, das in "kalten", blaugrünen Farben eingerichtet ist, ist uns schon bei 15° C richtig kalt, in Räumen, bei denen "warme" Rot- und Orangetöne überwiegen, ist das erst bei 3° C der Fall. Vielleicht solltest du dir für den Sommer blaue oder grüne Gardinen und Kissen zulegen und nicht unbedingt rote Klamotten anziehen!

Schnelle Abkühlung

 

Kaltes Wasser nach Pfarrer Kneipp

Kaltes Wasser über die Unterarme und die Innenseiten der Handgelenke laufen lassen oder noch besser: ein kaltes Unterarm- und Fußbad nehmen. Durch den Kältereiz werden die Gefäße für kurze Zeit enger gestellt und der Kreislauf wieder gestärkt.

Zwischendurch die Füße in einem Brunnen oder notfalls in einem Eimer kaltem Wasser abkühlen!

 

 

Lauwarm duschen

Nicht zur Abkühlung eiskalt duschen, das puscht den Kreislauf, und man schwitzt hinterher noch viel mehr. Lauwarm kühlt besser!

 

 

Ab in die Kälte!

Wer kann, macht eine Stippvisite am Nordpol, am Meer oder im Gebirge. Wer, wie die meisten Menschen, leider keine Zeit dazu hat, kann mal eben kurz in die Kühlabteilung eines Kaufhauses gehen, haaaach!

 

 

Eine Übung aus dem Qi-Gong

Qi Gong (sprich tschii-gong) ist eine traditionelle Bewegungstherapie aus dem alten China. Qi bedeutet so viel wie „Lebensenergie“, Gong heißt, sich Zeit nehmen, um Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Bei Hitze werden Elemente, die Atmung, Bewegung, Konzentration und Meditation vereinen, empfohlen.

  • Durch die Nase ein- und durch den Mund ausatmen, auf Bauchatmung achten und nach dem Ausatmen eine kleine Pause machen.
  • In den Atempausen auf den Bauchnabelbereich konzentrieren (Sitz des Energiezentrums) und die Außenwelt vergessen.
  • Gedanklich soll man sich nun auf und einen stillen, kalten See mit glatter Oberfläche konzentrieren.

Zwei bis drei Mal täglich 5-10 Minuten.

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