Eier

Hier gibt es Informationen über Eier . Du erfährst, wie man Eier lagern kann. Es wird erzählt über Eierfarben, Eierstempel,

...allerhand über Eier
Inhalt:

Das Ei an sich

Es gibt unter anderem: Wachteleier, Fasaneneier, Gänseeier, Hühnereier, Vogeleier, Plastikeier, natürlich ;o), schließlich sind wir ja "zivilisiert", Metalleier (z. B. aus Gold und Silber von Fabergé), Pappeier, Keramikeier, Glaseier, Schokoladeneier, Zuckereier, Stopfeier, Vogeleier, Holzeier, Gipseier, Porzellaneier, Glaseier, Marzipaneier, Schokoladeneier, Gipseier, Pappeier, Wachseier, Steineier, Zuckereier, Fischeier, Froscheier, Krokodilseier, Rühreier, Spiegeleier, Kukuckseier... Wir beschäftigen uns hier mit den ganz odinären Hühnereiern!

Ein durchschnittliches Hühnerei wiegt 68g. Die Oberfläche beträgt 68 cm², das Volumen 53 cm³. Prozentual der größte Teil des Eies (ca. 58 %) entfällt auf das Eiklar, der Dotteranteil beträgt ca. 32 %, der Schalenanteil ca. 10 %.

Die Schale ist ungefähr 0,3 mm dick und besteht zum größten Teil aus Kalk. Ihre bis zu 17.000 Poren mit einem Durchmesser von 10 bis 60µm ermöglichen einen Luftaustausch (deswegen können Eier im Kühlschrank Gerüche annehmen), lassen aber keine Fremdkörper ins Ei.

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Nährstoffe

Hühnereier enthalten außer ungefähr 95 Kalorien (die meisten davon im Eigelb) noch

15 Vitamine, darunter A, D, B1, B2, E sowie Karotinoide, vor allem im Eigelb

Mineralstoffe: Eisen, Phosphor, Kalzium

gesättigte Fettsäuren, 2,2 Gramm einfach ungesättigten Fettsäuren und 0,8 Gramm mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Lezitin,

emulgiertes Fett, Wasser

das vollwertigste Eiweiß aller Lebensmittel (übertrifft in seiner biologischen Wertigkeit sogar das von Milch und Fleisch).

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Freilandhaltung, Bodenhaltung, Käfighaltung

Ungefähr die Hälfte der deutschen Hühnereier kommen immer noch aus Legebatterien. Geschmacklich weisen deren Eier wohl keinen Unterschied auf zu den Eiern "glücklicher, freilaufender Hühner. Doch ist die Haltung in Legebatterien für die Tiere eine Quälerei.

Als Verbraucher hat man nicht immer die Wahl, denn Fertigprodukte wie Nudeln und Kuchen werden so gut wie immer aus Käfigeiern hergestellt, ohne dass dieses auf der Packung vermerkt ist. Bei Frühstückseiern sieht das schon anders aus, denn man kann aus dem Stempel ersehen, woher das Ei kommt.

Mehr darüber könnt ihr nachlesen in einer Broschüre des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft:

http://www.freiheit-schmeckt-besser.de/material/download/beileger.pdf

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Gen-Eier?

Nun, gentechnisch hergestellt werden Eier wohl heutzutage noch nicht, aber Hühner werden durchaus mit gentechnisch veränderter Soja gefüttert! Zwar weiß der Landwirt darüber Bescheid, denn das Futter muss inzwischen ja gekennzeichnet werden. Aber weil solcherart verwendete Gentechnik beim Endprodukt nicht deklariert werden muss, erfahren wir Verbraucher nichts davon! Ausgenommen sind allerdings Bio-Eier, denn bei Bio-Produzenten ist der Einsatz von Gentechnik überhaupt nicht erlaubt.

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Eifarben

Die Schalen von Hühnereiern variieren in der Farbe von Weiß bis Dunkelbraun, es gibt sogar Hühner, die zartgrüne Eier legen. Die Farbe ist abhängig von der Hühnerrasse und hat keinen Einfluss auf die Eiqualität. Nur sind die weißen Schalen etwas dünner als die braunen, weswegen weiße Eier etwas bruchgefährdeter sind.

Auch Eidotter können verschieden gefärbt sein, von Dunkelorange über Hellgelb, eventuell sogar ein grünliches Gelbgrau, falls sich der Landwirt vertan hat. die Dotterfarbe ist nämlich abhängig von der Ernährung der Hühner. Je mehr Carotinoid das Futter enthält, desto rötlicher die Farbe. Deswegen setzt man dem Futter Paprika, Schalentiere, oder auch, billiger und "sicherer", künstliche Carotinoide zu.

Mehr Infos gibt es hier:

http://www.codecheck.ch/eier/CP321094848

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Klasse-Eier?

Seit dem 1. Januar 1997 haben Eier T-Shirt-Größen:

S = unter 53 g
M = ab 53 g
L = ab 63 g
XL = über 73 g

Der neue Kennzeichnungscode ist für Eier EU-weit seit dem 1. Januar 2004 an Pflicht. So kann man klar erkennen, woher jedes einzelne Ei stammt. Am Stempel kann identifiziert werden:

1. Das Haltungssystem
(erkennbar an der erstem Ziffer des Stempels)
0Ökohaltung
1

Freilandhaltung
(inzwischen kommt jedes 10 Ei aus Freilandhaltung)

2Bodenhaltung
3Käfighaltung
(Ab 2007 in der BRD verboten, durch eine EU-Richtlinie im übrigen Europa aber leider weiterhin erlaubt)

Übrigens: Wie Testkäufe von Tierschützern zeigen, wird auf Wochenmärkten gerne gemogelt. Ungefähr 60 % der angeblich aus Boden- oder Freilandhaltung stammenden Eier kamen in Wirklichkeit aus Legebaterien! Da Eier aus Öko- und Freilandhaltung etwa doppelt so teuer verkauft werden wie Käfigeier, ist dieser Betrug bestimmt sehr einträglich!

Mehr Infos zu Käfig- und Freilandhaltung gibt es hier:

http://www.freiheit-schmeckt-besser.de/

2. Die Länderkennung
(erkennbar an dem folgenden zweistelligen Buchstabencode)
DEDeutschland
ATÖstereich
BEBelgien
NLNiederlande
3. Der Betrieb (erkennbar an den folgenden 5 Ziffern)
4. Der Stall (erkennbar an der letzten Ziffer)

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Frische Eier

Wie lange ein Ei sich hält, ist sehr stark von äußeren Umwelteinflüssen wie Lagerung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Umweltgerüchen abhängig. Am schädlichsten sind grosse Temperaturschwankungen. Deswegen ist es sehr wichtig, wie Eier gelagert werden.

Professionell kann man die Frische eines Eis an der Größe der Luftkammer erkennen, denn wenn ein Ei älter wird, verdunstet der flüssige Inhalt nach und nach durch die poröse Schale. Die Größe der Luftkammer kann man messen, wenn das Ei durchleuchtet wird.

Mit dem Schwimmtest kann man selber feststellen, ob ein Ei frisch ist: Man legt das fragliche Ein in eine Schüssel mit klarem Wasser.

  • Sehr frisch: Das Ei bleibt am Boden liegen
  • Wenige Tage alt: Das Ei stellt sich mit dem dicken Ende leicht nach oben
  • Zwei bis drei Wochen alt: Das Ei steht fast senkrecht mit dem dicken Ende nach oben.
  • Überaltert (mehr als 28 Tage): Das Ei schwimmt oben.

    Außerdem "zerfließen" ältere Eier beim Aufschlagen, weil sich das Eiklar mit zunehmendem Alter verflüssigt. Der Dotter wird dann flacher und matter.

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    Berühmte Eier

    1. Das Ei des Kolumbus ist wohl das berühmteste: Es stand tatsächlich auf der Spitze -
      weil Christoph die Schale eindrückte.
    2. Das teuerste Ei wurde von dem Pariser Juwelier Peter Carl Faberge
      für einen der russischen Zaren aus massivem Gold gefertigt und ist
      5 Millionen Mark wert. Mehr über Fabergé-Eier findest du auf unserer Ostereierseite.
    3. Das bei Kindern beliebteste Ei ist vielleicht das Überraschungsei einer gewissen Schokoladenfirma.

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