

Die
Bauern eggen und säen. Das Schloss im Hintergrund ist
der königliche
Palast Charles V., der Louvre.
Bauernregeln
Lostage
Seitenende

Der
Oktober als Losmonat für die kommende Zeit:
Bringt
der Oktober Frost und Schnee, so tut der Winter nicht allzu weh.
Bringt
der Oktober viel Frost und Wind, so sind Januar und Februar lind.
Graben
sich im Oktober die Mäus' tief in die Erden, wird's ein strenger Winter werden.
Aber viel strenger noch, bauen die Ameisen hoch!
Gewitter
im Oktober künden, daß du wirst nassen Winter finden.
Hält
der Oktober das Laub, liegt zur Christnacht noch Staub.
Im
Oktober der Nebel viel, bringt der Winter Flocken viel.
Im
Oktober Sturm und Wind, uns den frühen Winter kündt.
Im
Oktober viel Frost und Wind, ist der Winter wie ein Kind.
Ist
der Oktober warm bestallt, so ist der Februar recht kalt.
Ist
Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.
Ist er aber
naß und kühl, mild der Winter werden will.
Im
Oktober viel Nebel auf der Höh', bringen im Dezember oft viel Schnee.
Ist
im Oktober das Wetter hell, bringt es her den Winter schnell.
Ist
der Oktober freundlich und mild, ist der März dafür rauh und wild.
Ist
der Weinmonat warm und fein, kommt ein meist scharfer Winter hinterdrein.
Oktober
Nordlicht, glaub es mir, verkündet harten Winter mir.
Oktober
rauh - Jänner flau.
Oktoberwetter
zeigt stets an, wie's künftig um den März wird stahn.
Oktobergewitter
sagen beständig, der kommende Winter sei wetterwendig.
Schneit's
im Oktober gleich, dann wird der Winter weich.
Sitzt
im Oktober das Laub noch am Baum, so fehlt ein strenger Winter kaum.
Trägt
der Has' im Oktober sein Sommerkleid, so ist der Winter wohl noch weit.
Viel
Regen im Oktober, viel Schnee im Dezember.
Warmer
Oktober bringt fürwahr, uns sehr kalten Februar.
Wie
im Oktober die Regen hausen, so im Dezember die Stürme brausen.
Wenn
das Laub im Oktober noch fest auf den Bäumen sitzt, so gibt's einen strengen
Winter.
Je
früher das Laub im Oktober fällt, desto fruchtbarer wird das nächste
Jahr sein.
Wenn
im Oktober man abends die Schafe mit Gewalt muß forttreiben, so soll dies
Regen und Schnee bedeuten.
Späte
Rosen im Garten lassen den Winter noch warten.
Kommen
von Norden die Vögel an, will der Winter uns schon nah'n.
Wenn
die Buchenfrüchte geraten wohl, so folgt ein harter Winter drauf und fällt
der Schnee zuhauf.
Schwacher
Balg am Wilde zeigt an des Winters Milde.
Fällt's
Buchenlaub früh und schnell, wird der Winter streng und hell.
Hält
der Baum die Blätter lang, macht ein später Winter bang.
Fällt
im Oktober das Laub sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell'.
Zu
Ende Oktober Regen, bringt ein fruchtbar Jahr zuwegen.
Im
Oktober sollte es feucht und kühl werden:
Bleibt
im Oktober das Laub am Ast, viel Ungeziefer du zu befürchten hast.
Bringt
der Oktober viel Regen, so ist's für die Felder ein Segen.
Ein
Oktoberhimmel voller Stern' hat warme Öfen gern.
Durch
Oktobermücken laß dich nicht berücken.
Oktobermück'
bringt keinen Sommer zurück.
Ist
der Oktober kalt, so macht er für's nächste Jahr dem Raupenfraße
halt.
Oktoberdonner
hat die Kraft, daß er viel Getrteide schafft.
Oktober
kalt, tötet's Ungeziefer bald.
Aber
auch:
Hat
der Oktober viel Regen gebracht, hat er die Gottesäcker bedacht.
Regnet's
viel in Hopfen und Trauben, wird es Wein und Bier berauben.
Oktoberschnee
tut Pflanzen und Tieren weh.
Oktobersonne
kocht den Wein und füllt auch große Körbe ein.
Oktobersonnenschein
schüttet Zucker in den Wein.
Tätigkeiten
im Oktober:
Im
Oktober räum den Garten; denn willst du warten,
so kommt die Kälte
und nimmt dir die Hälfte.
Kommt
die Feldmaus in das Dorf, so kümm're dich nun um Holz und Torf.
Auf
jeden Fall:
Oktober,
der fröhliche Wandersmann, der pinselt Wald, Weide und Hecken an.


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| Regen
an St.Remigius, bringt für den ganzen Monat Verdruß. |
| Laubfall
an Leodegar, kündet ein fruchtbar Jahr. Fällt das Laub auf Leodegar,
so ist das nächste ein fruchtbar Jahr. |
| Regnet`s
an St.Dionys, wird der Winter nass - gewiß. |
| St.Burkhardi
Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein. |
| Mit
St.Hedwig und St.Gall schweigt der Vögel Sang und Schall. Auf
St.Gallen-Tag muß jeder Apfel in seinen Sack. Gallus
vorbei, Birnen und Äpfel sind frei. Ist
St.Gallus nicht trocken, folgt ein Herbst mit nassen Socken. Hedwige
gibt Zucker in die Rübe. Viel
Regen zu Gallus - Regen bis Weihnachten. Mußt'
noch bis St. Gallus Butten tragen, wird der Wein dir nicht behagen. Trocken
am St. Gallus-Tag, verkündet einen trockenen Sommer im nächsten Jahr. Auf
St. Gallus-Tag nichts mehr draußen bleiben mag. Auf
St.Gall' bleibt die Kuh im Stall. Gießt
der St. Gallus wie aus einem Faß, ist der nächste Sommer naß. |
| Ist
St.Lukas mild und warm, kommt ein Winter, daß Gott erbarm`. Wer
an Lukas Roggen streut, es im Jahr darauf nicht breut. Am
St. Lukas-Tag soll das Winterkorn schon in die Stoppeln gesät sein. |
| Ursula
bringt`s Kraut herein, sonst schneien Simon und Juda (28.Oktober) drein. St.
Ursulas Beginn weist auf den kommenden Winter hin. Wie
der St.Ursula-Tag anfängt, soll der Winter beschaffen sein. St.
Ursula will uns sagen, bald könnt' das Feld Schnee tragen. |
| Wenn`s
St.Severin gefällt, bringt er mit die erste Kält`. |
| Mit
Krispin sind alle Fliegen dahin. |
| Warmer
Gilbhart bringt fürwahr, stets einen kalten Januar. |
| Bevor
du Simon-Judas schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut. |
|
Simon und Juda
, die zwei, führen oft den Schnee herbei. Schneid
das Kraut, bevor es Juda klaut. Wer
Weizen sät am Simonstage, dem trägt er goldne Ähren ohne Frage. Simon
und Judä - hängen an die Stauden Schnee. Wenn
Simon und Judas vorbei, so rückt der Winter herbei. Ist's
an Judas hell und klar, gibt's Regen erst ab Cäcilia. Wenn
Simon und Judas vorbei (28.10.), so rücket der Winter herbei. |
| St.Wolfgang
Regen, verspricht ein Jahr voll Segen |
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