Hier findest du Zitate zu den Themengebieten Alter, Jugend, Rente, Pension.
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Nichts
gewinnt so sehr durch das Alter wie Brennholz, Wein, Freundschaften und Bücher.
Die
Kindheit ist der Abschnitt des Lebens zwischen dem Schwachsinn des Säuglings
und der Torheit der Jugend, nur zwei Schritte entfernt von der Sünde des
Erwachsenenlebens und drei von der Reumütigkeit des Alters. Das
muss ein Esel sein, der mit sechzig noch die gleiche Meinung hat wie mit dreißig! Der
Frühling, die Nachtigall, das Morgenrot, des Mädchens holder Blick:
Es ist nichts - alles Jugend! Im
Alter ist Unabhängigkeit eine Form der Sklaverei. Das
Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es
erreicht haben. Die
Menschen werden alt, aber selten reif. Eine
der angenehmen Seiten beim Lesen alter Briefe ist das Bewusstsein, dass man sie
nicht beantworten muss. Der
Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird. Das
Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es
erreicht haben.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, 1830-1916 Dass alles vergeht, weiß man schon in der Jugend; aber wie schnell alles vergeht, erfährt man erst im Alter. Was Menschen und Dinge wert sind, kann man erst beurteilen, wenn sie alt geworden sind. Man bleibt jung, solange man noch neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann. Das Alter verklärt oder versteinert. Jung sein ist schön, alt sein ist bequem. Wenn
die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
It
is never too late to become what you might have been. (Es ist niemals zu spät,
zu werden, was du vielleicht geworden wärest.) Wenn
wir alt werden, verkriecht sich die Schönheit nach innen. Alte
Knaben haben genauso ihr Spielzeug wie die jungen, der Unterschied liegt lediglich
im Preis. Dem
grauen Scheitel fällt das Lernen schwer. Gerne der Zeiten gedenk' ich, da alle Glieder gelenkig - bis auf eins. Doch die Zeiten sind vorüber, steif geworden alle Glieder - bis auf eins. Das
Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat man die Last
der Jahre.
Christian Friedrich Hebbel, 1813 -1863 Man altert nur von fünfundzwanzig bis dreißig, was sich bis dahin erhält, wird sich wohl auf immer erhalten. Der
Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube immer, dass die Welt mit ihr erst
anfange. Aber das Alter glaubt noch öfter, dass mit ihm die Welt aufhöre.
Was ist schlimmer?
Glücklich
ist, wer fern den Geschäften. Jeder,
der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt
werden. Mit
dem Alter nimmt die Urteilskraft zu und das Genie ab. Welche
Freude, wenn es heißt: Wenn wir alt werden, so beginnen wir zu disputieren, wollen klug sein und doch sind wir die größten Narren. Jugend
ist wie ein Most. Der läßt sich nicht halten. Er muß vergären
und überlaufen. Seid
Idealisten bis ins Greisenalter. Idealisten, die eine Idee verkörpern. Dann
habt ihr gelebt. Wo
Kinder sind, da ist ein goldnes Zeitalter.
Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören. Dass
der Verstand erst mit den Jahren kommt, sieht man nicht eher eink, als bis der
verstand und die Jahre da sind.
Wie
für unterschiedliche Jahreszeiten, so ziemt sich auch für unterschiedliche
Lebensalter eine andere Handlungsweise. Jedes
Alter kann einen guten Gebrauch vom Leben machen, aber man kennt die Möglichkeiten
nur, wenn man dieses Alter durchlebt hat. Wer ohne Welt auszukommen glaubt, der irrt sich. Wer aber glaubt, dass die Welt nicht ohne ihn auskommen könnte, irrt sich noch viel mehr. Jeder Lebensabschnitt ist neu. Und wenn man noch so alt wird, man kommt immer wieder durch Unerfahrenheit in Schwierigkeiten. Das Alter ist ein Tyrann, der bei Lebensstrafe alle Vergnügungen der Jugend verbietet. Das Alter ist ein Tyrann, der bei Lebensstrafe alle Vergnügungen der Jugend verbietet. In
jedes Lebensalter treten wir als Neulinge und ermangeln darin der Erfahrung, trotz
der Zahl der Jahre!
Arthur Schopenhauer, 1788-1860 Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu. Vom
Standpunkt der Jugend aus gesehen, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft;
vom Standpunkt des Alters aus eine sehr kurze Vergangenheit.
Man
verehrt alte Männer und Kometen aus demselben Grunde: Weil sie einen Bart
haben, und man annimmt, dass sie Ereignisse voraus sagen. Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe schützt bis zu einem gewissen Grade vor dem Alter. Man
wird alt, wenn man einsieht, dass man die in dreißig Jahren aus Zeitschriften
ausgeschnittenen Kochrezepte in diesem Leben gar nicht mehr alle ausprobieren
kann.
Alter
macht weiß, nicht weise. So
gern wir alle würden alt, wenn's erst kommt, ist's jedem zu bald. Alter
bedeutet, seiner selbst überdrüssig zu sein. Junge
Leute wissen nicht, was Alter ist, und alte vergessen, was Jugend war. Bei
Vierzig beginnt das Altsein der Jungen, bei Fünfzig das Jungsein der Alten. Niemand
wird so alt, dass er nicht glaubt, noch etwas länger leben zu können. Gold
und Lachen können das Alter zur Jugend machen.
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