Hier findest du Zitate zu den Themenkreisen Bücher und Lesen
![]() | |
|
Hans Christian Andersen 1805-1875 Die
Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch
der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.
Lesen
macht vielseitig, Verhandeln geistesgegenwärtig und Schreiben genau. Ein
Buch, wenn es so zugeklappt daliegt, ist ein gebundenes, schlafendes, harmloses
Tierchen, welches keinem was zuleide tut. Wer ihm die Nase nicht gerade zwischen
die Kiefern steckt, den beißt es auch nicht. Die
Bibliotheken füllen sich an mit Büchern, die Geister aber werden immer
ärmer an Bildung. In
Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit. Klassiker
sind Dichter, die man loben kann, ohne sie gelesen zu haben. Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele. Wenn
du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. Dem
großen Publikum ist ein Buch nicht leicht zu schlecht, sehr leicht aber
zu gut. Wenn
jemandem gelänge, die Bibliotheken und sämtliche Bücher zu vernichten
dreißig Jahre Später könnte kein Schlosser mehr auch nur
eine Schraube anziehen. Nicht
Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon. Woran es
fehlt, sind Menschen, die sie anwenden. Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand. Wenn
ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich mir davon Bücher. Wenn dann noch etwas
übrig ist, kaufe ich mir Essen und Kleidung. Bücher
haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück. Je
mehr ich las, umso näher brachten die Bücher mir die Welt, um so heller
und bedeutsamer wurde für mich das Leben.
Bücher
sind kein geringer Teil des Glücks. Die Literatur wird meine letzte Leidenschaft
sein.
In
seiner Stube ohne Menschen eingeschlossen sein, auch wenn man Bücher zu Gesellschaftern
hat, bringt doch auf die Länge eine gewisse Leerheit und Trockenheit des
Geistes hervor. Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat. Wenn
man die Unredlichkeit der Deutschen in ihrer ganzen Größe kennenlernen
will, muß man sich mit der deutschen Literatur bekannt machen. Das
Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns. Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach wohl die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben. Eine
seltsamere Ware als Bücher gibt es wohl schwerlich in der Welt. Von Leuten
gedruckt, die sie nicht verstehen; von Leuten verkauft, die sie nicht verstehen;
gebunden, rezensiert und gelesen von Leuten, die sie nicht verstehen; und nun
gar geschrieben von Leuten, die sie nicht verstehen. Gern
lesen heißt, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen
solche des Entzückens einzutauschen.
Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen1720-1797 Wer sieben gute Bücher hat, braucht keine Menschen mehr. Bücher
sind die treusten Tröster, Bücher sind bessere Freunde als Menschen,
denn sie reden nur, wenn wir wollen und schweigen, wenn wir anderes vorhaben.
Sie geben immer und fordern nie.
Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muß es besitzen. Bildung
ist das Leben im Sinne großer Geister mit dem Zwecke großer Ziele. Die
besten Bücher sind die, von denen jeder Leser meint, er hätte sie selbst
machen können. Wenn
auch Bücher nicht gut oder schlecht machen, besser oder schlechter machen
sie doch. Mein
Kurzweil aber ist gewesen, von Jugend auf Bücher zu lesen. Bücher
sind der geschätzte Reichtum der Welt, die richtige Erbschaft von Generationen
und Völkern. Beim
Lesen lässt sich vortrefflich denken.
Mark Twain 1835-1910 Es ist idiotisch, sieben oder acht Monate an einem Roman zu schreiben, wenn man in jedem Buchladen für zwei Dollar einen kaufen kann. Mancher
schreibt gleich zwei Bücher auf einmal: das erste und das letzte.
Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, nichts sonst. Wenn man ein Buch nicht mit Genuß immer und immer wieder lesen kann, lohnt es sich nicht, es überhaupt zu lesen. Ich
reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen
bei sich haben. ,
Wer
lesen und schreiben kann, hat vier Augen. Ein
Buch ist ein Garten, den man in der Tasche trägt. Nur
ein Volk, das liest, ist auch ein Volk, das denkt.
Rabenseiten|
Impressum | Faerieland |
Blumiges | Lesestoff |
Im Jahreskreis | Sternstunden
| |