Hier findest du Zitate zum Themenkreisen Natur
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Die
Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch
der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage. Blumen
sind die Liebesgedanken der Natur. Die
Natur beherrscht nur wer sich unterwirft. Die
Maus ist ein Tier, dessen Pfad mit in Ohnmacht fallenden Frauen übersät
ist. Wem
Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raussen und Blattläuse,
damit er's verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten.
Lord Byron 1788-1824 Ich
lieb' die Menschen, doch mehr noch die Natur.
Wenn
Du ein Gärtchen hast und eine Bibliothek, so wird Dir nichts fehlen. Alles,
was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand. Vertreibt
die Natur; sie kehrt im Galopp zurück. Es
ist immer etwas Gutes an jedem Wetter. Wenn es heute nicht gut für meine Arbeit
ist, dann ist es sicher gut für jemand anderen. Adler
werden sogleich hochgeboren und schwingen sich schon vom Neste in die Luft, der
Strauss aber wird oft als König der Vögel gepriesen, weil er mit grossem
Getöss seinen Anlauf nimmt, aber er kann nicht fliegen. Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind. Blumen sind das Lachen der Erde. Der
glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt. Wenn
die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr da
sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben. Hunde
haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu
besitzen. Es
liegt in der menschlichen Natur, vernuenftig zu denken und unlogisch zu handeln. Durch
kleine Streiche fällt die größte Eiche.
Galileo Galilei 1564-1642 Das Buch der Natur ist mit mathematischen Symbolen geschrieben. Die
Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig,
ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich
sind oder nicht.
Wenn
man die Natur wahrhaft liebt, so findet man es überall schön. Ach, Natur, wie sicher und groß in allem erscheinst du! Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum. Über Rosen lässt sich dichten, in den Apfel muss man beißen. Wo wir uns der Sonne freuen, sind wir jede Sorge los. Blumen
reicht die Natur, es windet die Kunst sie zum Kranze. Nirgendwo
in der Welt ist man näher an Gottes Herz als in einem Garten. Die
Natur weicht der Hacke, aber sie kehrt zurück. Jedes
Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, läßt auf ein höheres,
noch unerkanntes schließen. Jeder
Grashalm, jedes Blatt, jede einzelne Blüte ist ein Zeichen der Hoffnung.
Mehr
als ein halbes Jahrhundert ist vorüber gezogen, und immer noch, wenn ich im Frühling
durch den Schlüsselblumenwald wandere, die zarten gelben Blumen sehe, ihren süßen
Duft rieche, ... bin ich für einen Moment wiede das sieben Jahre alte Mädchen,
ds durch diesen duftenden Wald wandert.
Die
Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke Ich
will dein Bett aus Rosen richten und tausend zarte Reime dazu dichten. Der
Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur. Gott
und die Natur machen durchaus nichts vergeblich. Das, was wir Rose nennen, mit jedem andren Namen würd' es duften ebenso. Die
Nase rümpft oft vor verblühenden Rosen, wer vor der Knospe kniet. Auf
der ganzen Welt gibt es nichts Weicheres und Schächeres als das Wasser. Und doch
in der Art, wie es dem Harten zusetzt, kommt ihm nichts gleich. Es kann durch
nichts verändert werden. Dass Schwaches das Starke besiegt, weiß jedermann auf
Erden, aber niemand vermag danach zu handeln. Wenn
Kunst sich in
Ein
Haus, in dem Osterglocken stehen, ist immer ein erleuchtetes Haus, ganz gleich,
ob draußen die Sonne scheint oder nicht. Osterglocken in einer grünen Vase - da
kann es schneien, solange es will. Wenn
der Frühling ins Land zieht, wäre es eine Beleidigung der Natur, nicht
einzustimmen in ihr Jauchzen.
Mein
Garten ist ein Werk, das langsam und mit nie nachlassender Mühe geschaffen wurde.
Den
Rosmarin lasse ich über alle meine Gartenmauern wachsen, nicht nur, weil meine
Bienen ihn lieben, sondern auch, weil er das der Erinnerung und Freundschaft geweihte
Gartenkraut ist. Schon ein Zweiglein von ihm spricht eine stumme Sprache. Jeder
Mensch ist ein neuer Versuch der Natur, über sich ins Reine zu kommen. Grüne
Finger sind die Verlängerung eines unschuldigen Herzens. Das Geißblatt, das wild in einer Hecke blüht, hole ich nicht in meinen Garten, obwohl es wunderschön ist. Ich lasse es an seinem angestammten Platz, damit es diejenigen erfreue, die vorübergehen oder die keinen Garten haben. Whoever
wants to compare Art with Nature and our parks with Eden, indiscreetly measures
the stride of the elephant by the stride of the mite and the flight of the eagle
by that of the gnat. (Wer immer Kunst mit Natur und unsere Parks mit Eden vergleichen
möchte, vergleicht unvorsichtigerweise den Schritt des Elefanten mit dem
der Milbe (des Würmchens) und den Flug des Adlers mit dem einer Mücke). Lasst
uns dem Garten die Ehre geben, die ihm geführt, und lasst uns nicht Dinge ihres
Wertes und ihres Ansehens berauben, nur weil sie gewöhnlich und kostenlos sind. Wer
mich ganz kennen lernen will, muss meinen Garten kennen. Denn mein Garten ist
mein Herz. Alle
Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft. Was
ist alle gemachte Poesie in einer großen Stadt gegen die Schönheit
eines Kornfeldes. Alle
wahren Muster des Geschmacks sind in der Natur. Der
Natur liegt bloß unser Dasein, nicht unser Wohlsein am Herzen. Möchtest
du nicht in meinen Garten kommen? Ich würde dich gerne meinen Rosen vorstellen. Wo
die Natur nicht will, ist die Arbeit umsonst. Die
Pracht der Gärten aber hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung. Wer
den Baum nur als Brennholz wertet, hat keine Ahnung, was der Baum insgesamt ist. Wie
glücklich wären wir, lebten wir immer in der Gegenwart und wären wir imstande,
Nutzen zu ziehen aus all den alltäglichen Ereignissen - wie das Gras, das den
kleinsten Tautropfen genießt der es netzt. Wir trödeln durch den Winter und merken
gar nicht, dass es schon Frühling ist. Und
wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend
Auskunft geben.
Wie alt ein Mann auch sein mag, er wird um Jahre jünger, wenn ier sich eine bunte Blume ins Knopfloch steckt. Enttäuscht
vom Affen, schuf Gott den Menschen. Danach verzichtete er auf weitere Experimente.
Was
man für die Gartenarbeit braucht, ist ein stählerner Rücken mit einem Scharnier. Es
ist wichtiger, dass sich jemand über eine Rosenblüte freut, als dass er ihre Wurzel
unter das Mikroskop legt. Das
Gärtlein still vom Busch umhegt,
Hätte
ich nur zwei Brotlaibe, ich würde einen verkaufen und dafür Hyazinthen kaufen,
denn sie würden meine Seele nähren.
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