Sonntag, 12.07.2009

Ursprünglich war Prerow ein Fischerdörfchen am gleichnamigen Strom, der einst den Bodstedter Bodden mit der Ostsee verband und Darß und Zingst von einander trennte. Vermutlich hat es schon zu slawischen Zeiten existiert. Ab dem 17. Jhdt. gelangte das Städtchen zu Wohlstand, denn damals machten sich die Prerower als Seefahrer verdient. In der Blütezeit sollen dort über 100 Kapitäne gelebt haben, und es gab 3 Werften. Das Aus kam mit einer schweren Sturmflut Ende des 19. Jhdts., die die ganze Stadt unter Wasser setzte. Danach ließ die preußische Regierung die Mündung des Stroms zuschütten. Natürlich ging es dann mit der Seefahrt bergab, aberdafür kamen dann gleich die Badetouristen. In der DDR war Prerow einer der bekanntesten Urlaubsorte an der Ostsee.
Heute ist Prerow eigentlich wenig spektakulär, allerdings ist der feinsandige Strand wohl einer der schönsten an der Ostseeküste, entsprechend groß ist der Trube an der Seebrücke!.

Strand
von Prerow
Im Ort findet man neben einigen Hotels noch ein paar flache,. alte Kapitänshäuser, oft mit Strohdach und den berühmten Darßer Hautüren:

Darßer
Haustür
Also, das eine oder andere Häuschen hätte uns auch wohl gefallen können...

Wir sind dann noch zum bekannten Kunstkaten marschiert. Leider wurde das hübsche, kleine Häuschen gerade saniert und war nicht zugänglich. Es gab allerdings ein provisorisches (?) Café in einem Holzhäuschen daneben, wo es fantastische Stachelbeertorte und guten Tee gab:
Ahrenshoop

Die Küste bei Ahrenshoop ist wirklich sehr malerisch, und so ist es kein Wunder, dass sich das unscheinbare Fischerdörfchen Ende des 19. Jhdts. zu einer Künstlerkolonie entwickelt hat, nachdem der Maler Paul Müller-Kaempf es zu seinem Wohn- und Schaffensort erkor..

Knallblau:
Kunstkaten in Ahrenshop
Der erste Weltkrieg brachte diese Entwicklung für's Erste zum Erliegen. Zwar gab es in den 20er Jahren noch einmal einen kurzen Aufschwung, aber erst zu DDR-Zeiten kam es wieder zur Aufnahme des Kulturbetriebes: Ahrenshoop entwickelte sich zum "Bad der Kulturschaffenden" für Maler, Schriftsteller und Theaterleute aber auch für Funktionäre. Noch heute wird die Künstlertradition aufrecht erhalten, Noch heute gibt es jede Menge Galerien, von denen der blaue Kunstkaten sicher die auffälligste ist. Als wir dort waren, wurden gerade Werke für eine Auktion ausgestellt. Es war ganz interessant, wie verschiedene Künstler die Küstenregion um den Ort gesehen haben.
Übrigens: auch "unser" Albert Einstein hat 1918 seinen Urlaub dort verbracht!
Heute gibt es in Ahrenshoop kaum ein Haus, in dem keine Ferienwohnung vermietet wird, und an der Hauptstraße findet man viele neue und alte, mehr oder weniger malerische Hotels und Restaurants.

Romantisches
Hotel in Ahrenshoop
In einem davon haben wir lecker zu Abend gespiesen, bevor wir uns wieder aufmachten nach Zingst, wo wir uns im "Vorbeiflug" noch eben den kleinen Hafen anschauten:

Man kann dort Fisch essen, und es gibt täglich Segeltörns mit Zeesenbooten und Tagesfahrten z. B. nach Hiddensee mit Ausflugsdampfern.
Montag, 13.07.2009
Die Strecke nach Rostock zieht sich doch ziemlich! Aber wir fanden gleich einen Parkplatz am (nicht sehr attraktiven) Hafen, von dem aus wir in die Stadt laufen konnten.

Rostocker
Hafen mit historischem Kran
Die "Leuchte des Nordens" wurde historisch gesichert erstmals anlässlich seiner Zerstörung erwähnt: Die Dänen hatten Anfang des 12. Jhdts. eine slawische Burg namens Roztoc nieder gebrannt. Bald begann aber der Wiederaufbau mit niederdeutschen Neusiedlern und 1218 erhielt Rostock das Stadtrecht. Die Entwicklung ist untrennbar mit der Geschichte der Hanse verbunden. Die Rostocker Kaufleute handelten vor allem mit Skandinavien.

alma
mater rostochienses, die Universität
Bereits Anfang des 15. Jhdts wurde die "Alma mater rostochienses" gegründet, die erste Universität in Nordeuropa, die sich schnell zum Bildungszentrum der Hanse entwickelt hat. MIt dem Niedergang der Hanse hatte dann auch die Rostocker Pracht erst einmal ein Ende, der 30jä#hrige Krieg mit ständig wechselnden Besetzungen und Plünderungen und ein Brand im 17. Jhdt. ruinierten die Stadt vollends.
Mitte des 19. Jhdts erlebte Rostock durch die Industrialisierung einen neuen Aufschwung, die Werft nahm eine führende Stellung im Bau von Dampfschiffen ein, und ab 1925 gesellte sich die Flugzeugindustrie dazu. Unter dem Nationalsozialismus wurde Rostocks Industrie dann allerdings vorwiegend zu militärischen Zwecken genutzt, was die Stadt dann natürlich zu einem bevorzugten Ziel alliierter Bomben machte. Am Ende des 2. Weltkrieges lag fast die Hälfte der Stadt in Schutt und Asche.
Zu DDR-Zeiten war Rostock deren wichtigster Hafen, weswegen der Wiederaufbau relativ zügig vorangetrieben wurde. Nach der Wende erlebte die wirtschaftliche Entwicklung, wie in der ganzen Region, einen Rückgang, der daraus resultierende Bevölkerungsrückgang konnte erst in den 90er Jahren gestoppt werden. Ab 1991 griff die Städtebauförderung, und der historische Stadtkern wurde behutsam saniert, die Plattenbauten zurück gebaut.

Rostocker
Rathaus
Das Rostocker Rathaus am "Neuen Markt" ist in einem eigentümlichen Stilmix errichtet. Die ältesten Gebäudeteile kommen aus dem 13. Jhdt. Die spätgotische Schauwand mit den 7 Türmchen wurde Anfang des 18. Jhdts. mit einem barocken Vorbau versehen, der die mittelalterliche Ratslaube ersetzte. An einer der Säulen windet sich seltsamerweise eine bronzene Schlange, es heißt, Handwerksburschen konnten früher, wenn sie von diesem geheimen Zeichen wussten, beweisen, dass sie wirklich in der Stadt gewesen waren.

Kerkhoff-Haus
Das Kerkhoffhaus ist das älteste Patrizierhaus in Rostock. Es wurde im 15. Jhdt. für einen Ratsherrn und späteren Bürgermeister namens Kerkhoff errichtet. Der Renaissance-Giebel mit den prachtvollen, farbigen Kacheln stammt aus dem 16. Jhdt. Heute befindet sich in dem Gebäude das Standesamt.

Marienkirche
Die Marienkirche wurde Mitte des 15. Jhdts. als Hallenkriche errichtet, die später zu einer Basilika umgebaut wurde. Nach über 100 Jahren Arbeit ist die Kirche anscheinend zusammengebrochen, oder man hatte die Pläne geändert, jedenfalls wurde ein Querschiff errichtet, und die Kirche ist nun so breit wie lang. Der Plan, 2 Türme zu bauen, wurde zugusten des massigen Westwerks aufgegeben, und so macht die Kirche einen kompakten Eindruck. Von der mittelalterlichen Ausstattung ist nicht mehr viel erhalten.
Ein technisches Wudnerwerk ist die immer noch mit dem Originaluhrwerk funktionierende, astronomische Uhr, die ds erste Mal tickte, als Amerika noch gar nicht entdeckt war:

die
astronomische Uhr
Der Rabenmann als Hobby-Astronom war natürlich begeistert von den vielen Funktonen. Es werden Tageszeit (24 Stunden!), Wochentag, Datum, Mondphasen, Stellung von Mond und Sonne im Tierkreis, ein Bauernkalender, der Heiligenkalender, Sonnenaufgang, Länge von Tag und Nacht, christliche Feiertage wie Ostern und Weihnachten, und auch noch antike Daten wie z. B. Römerzinszahl, angezeigt, zudem gibt es ein Glockenspiel und einen Apostelumgang im oberen Teil, der immer mittags und mitternächtlings in Gang gesetzt wird, und bei dem der Judas ungesegnet vor dem Tor stehen bleiben muss.

Kröpeliner
Straße
Diese Einkaufs-Straße ist die Hauptader Rostocks. Auf der "Kröpi" wie die Rostocker sie nennen, findet man Häuser der unterschiedlichsten Stilepochen: Stilepochen: von der Backsteingotik über Renaissance- und Barockhäuser bis zum modernen Plattenbau.

Spitalpfarrhaus
Dieses Haus in Backsteingotik wurde Ende des 15. Jhdts als Pfarrhaus für das im 19. Jhdt. abgerissene Heiliggeist-Spital gebaut, in dem im Mittelalter Arme und Kranke versorgt wurden. Heute ist darin die Stadtbibliothek untergebracht.

Ständehaus
Es wurde Ende des 19. Jhdts. als Repräsentationshaus für die Stände im Stil des Historismus erbaut. Von der Fassade schauen die Bronzestatuen der 4 mecklenburgischen Herzöge herab, die während ihrer Regierungszeit besonders nützlich für die Ritterschaft gewesen waren: Herzog Johann Albrecht I. (1561 - 1576), Großherzog Friedrich Franz II. (1842 - 1883), Großherzog Georg von Mecklenburg-Strelitz (1816 - 1860) und Herzog Christian Ludwig II. (1747 - 1756). Heuteist das Ständehaus Sitz des Oberlandesgerichts von Mecklenburg-Vorpommern.

Steintor
Gleich daneben befindet sich das Steintor, das im MIttelalter der Haupteingang in die Stadt gewesen ist. Die Straße, die von hier zum Rathaus und zur Marienkirche führt, wurde extra gepflastert, damit die Fürsten, die durch dieses Tor in die Stadt kamen, einen bequemen Weg hätten. Das Tor wurde im 16. Jhdt. neu errichtet im Stil der niederländischen Renaissance, nachdem sein mittelalterlicher Vorgänger einige Jahre zuvor zusammen mit anderen Teilen der Stadtbefestigung auf Befehl Herzog Johann Albrecht I. abgerissen worden war, weil sich die Stadt ihm widersetzt hatte.

Wallanlagen
Die letzten, noch vorhandenen Wallanlagen sind heute ein Park. Die Stadtmauerreste sind nur von der Stadtseite her zu erkennen, besonders schön am Kloster zu Heiligen Kreuz. Dort wurden aber gerade sehr heftige Bauarbeiten durchgeführt, weswegen ich von da keine schönen Fotos habe. Das Kloster war ein Zisterzienser-Nonnenkloster, errichtet in der ersten Hälfte des 14. Jhdts. Nach der Reformation wurde es in ein Damenstift umgewandelt, in dem die unverheirateten Töchter des Adels und der Patrizierfamilien standesgemäß untergebracht werden konnten. Leider war auch die hübsche Kirche nicht zugänglich. Überhaupt war ganz Rostock fast eine einzige Baustelle!

alte
Gemäuer am Hafen
Zurück am Hafen gönnten wir uns noch ein gemütliches Abendessen mit Blick auf's Wassser im Kartoffelhaus, und dann ging es zurück zum Campingplatz:

Dienstag, 14.07.2009
Während sich die Rabenfrau einen faulen Tag machte, lief der Rabenmann ganz sportlich einmal um den Ort ZIngst herum. Nachmittags gingen wir einkaufen und gönnten uns zum Abendbrot Räucherfisch vom Fischwagen. Danach packten wir unsere Plastikbecher und ein Pikkolofläschen Sekt ein und begaben uns zum Strand, um den Sonnenuntergang zu betrachten:

Ein
paar andere Leute waren auch noch da...

Exotische
Klänge schwebten heran...

Und
die Sonne versank auch brav direkt in der Ostsee!
Aber ganz so romantisch war es doch nicht, denn es gab furchtbar viele Mücken, und wir hatten leider unser Mückengel vergessen...
Mittwoch, 15.07.2009
Seebäder-Besichtigungsaktion: Bad Doberan, Heiligendamm, Kühlungsborn
Bad Doberan

Münster
von Bad Doberan
Von Bad Doberan haben wir uns nur das Münster angesehen, das man die "Perle der norddeutschen Backsteingotik" genannt hat. Es ist im 13. Jhdt. erbaut worden und war die Kirche des ehamals hier gelegenen Zisterzienserklosters. Als landesfürstliche Grablege hatte das Kloster schon im Mittelater höchste polititische und gesellschaftliche Bedeutung, die sich in der Ausstattung der Kirche niedergeschlagen hat. Die Innenausstattung ist vn Kriegszerstörungen und Bilderstürmen weitgehend verschont geblieben und so ist sie weitgehend im Original erhalten geblieben. Das wichtigste Stück ist der Hochaltar 1us dem frühen 14. Jhdt., der als der älteste Flügelaltar der Kunstgeschichte gilt.
Heiligendamm

Kempinski
Grand Hotel Heiligendamm
Heiligendamm ist das älteste Seebad in Deutschland. Es wurde Ende des 18. Jhdts. durch diesen Herrn hier gegründet

Friedrich
Franz I, Grpßherzog von Mecklenburg-Schwerin (1756-1837)
um die "außer Zweifel gesetzte heilsame Wirkung des Badens im Seewasser in sehr vielen Schwachheiten und Kränklichkeiten des Körpers" (ProfessorSamule Gottlieb Vogel, sein Leibarzt) zu nutzen, und bald entwickelte sich ein vornehmer Bade- und Kurbetrieb.
Nach einigem Auf und Ab gehörte die "Ostseebad Heiligendamm GmbH" dem jüdischen Bankier Adolf Baron von Rosenberg, im Zuge einer schleichenden Arisierung während des 3. Reichs (die die BRD noch einen Haufen Schadenersatz an die Rosenberg-Erben kosten kann, übernahm die Dresdener Bank die Kontrolle. 1939 wurde das Bad für Heereszwecke beschlagnahmt. Nach dem 2. Weltkrieg fiel es an die DDR, die dort eine Fachschule für angewandte Kunst einrichtete.
Nach der Wende verkaufte dei Bundesregierung als neuer Eigentümer den historischen Orstkern an eine Entwicklungsgesellschaft. 5 der Gebäude wurden restauriert und zur 5-Sterne-+-Anlage ausgebaut die 2003 eröffnet wurde. Im Februar 2009 ist die Kempinski-Gruppe aus dem Projekt ausgestiegen und das Hotel wird nun von den Eigentümern geführt.
Anlässlich des G8-Gipfels wurde 2007 ein hoher Zaun um das Gelände gezogen, um die Politiker vor Anschlägen zu schützen unfd das Volk draußen zu halten. Der Zaun wurde danach wieder abgerissen, allerdings sieht es jetzt nicht viel anders aus, weil das Hotel immer noch durch Eisenzäune abgesperrt ist, auf dass, wie es heißt, die betuchten Besucher sich nicht von Otto Normalverbrauchern gestört fühlen und endlich zahlreicher kämen, denn das Hotel ist nach wie vor nicht ausgelastet. Eigentlich sollten noch mehr der weißen Strandvillen dem Hotel einverleibt werden, was aber bisher nicht erfolgt ist. So stehen jetzt neben den protzigen, weißen Luxus-Schuppen dekorativ und morbide verfallene Villen am Strand:
Kühlungsborn ist eines der größten und beliebtesten Seebäder an der Ostsee. Der Wohlstand kam mit den Badegästen, die ab dem 19. Jhdt. "einfielen". Heute besteht es praktisch aus Kühlungsborn Ost und Kühlungsborn West, die durch eine Deutschlands längste Strandpromenade mit einander verbunden sind.

Wir Raben landeten in Kühlungsborn Ost, was etwas wuseliger und moderner ist als der Westen und sich durch eine 250 m lange Seebrücke auszeichnet. Nachdem wir diese erkundet hatten, ließen wir uns in der belebten Einkaufsmeile zum Kaffee im Cafè Röntgen nieder, wo es eine göttliche Marzipantorte gibt!

Übrigens: In Kühlungsborn wurden der Strandkorb erfunden, ohne den die Ostseeküste heute kaum vorstellbar ist! Die Nachfahren des Korbflechters wohnen immer noch im Ort.

Eigentlich wollten wir uns ja einen Strandkorb gönnen, aber bis wir so in die Pötte kamen, war natürlich nichts mehr frei. Glücklicherweise hatten wir ja unsere Strandstühlchen dabei und den Sonnenschirm. Und ein freier Platz fand sich auch noch!
Freitag, 17.07.2009
... wollten wir. Da aber Schauer angekündigt waren, bauten wir vorher lieber erst noch unser Vordach ab, um es trocken einpacken zu können. Danach ging es dann ans Meer.

Der Rabenmann stürzte sich mit Schnorchel, flossen und Tauchermaske in die Fluten, konnte aber von keinen größeren Abenteuern berichten, als von der Begegnung mit einer toten Scholle. Am Nachmittag trübte sich ds Wetter tatsächlich ein, und schließlich begann es zu regnen. Eigentlich wollten wir abends gerne in dem kleinen Lokal auf dem Campingplatz essen gehen, aber der avisierte "Griechische Abend" hatte anscheinend alle anderen Camper auch zu diesem Entschluss kommen lassen, daher war es total überfüllt. So gab es bei uns nur Doseneintopf, den wir als eiserne Reserve immer dabei haben.
Samstag, 18.07.2009
Trübe zeigt sich das Wetter, und bis nach dem Frühstück auch schauerlich.

Lustlosigkeit breitete sich aus. Aber der Rabenmann schnürte noch einmal die Laufschuhe und drehte die Runde um den Ort Zingst. Danach schleppte er mich in ds "Wellness-Schwimmbad" vom Campingplatz. Es ist ziemlich klein und hat eine Wasseraufbereitungsanlage, die ohne Chlor aus kommt. Deswegen gibt es eine Zugangsbeschränkung. Trotzdem war es ziemlich voll im Bad, und die anwesenden Kiddies veranstalteten einen ganz schönen Lärm, so dass es nicht eben erholsam war dort. Aber immerhin: Wir hatten uns bewegt! Noch eine Nacht verbrachten wir hier, dann ging es noch für einige Tage nach Berlin!
Rabenurlaub
An der Ostsee
Hier findest du
einen Reisebericht über unseren Urlaub 2009 an der Ostsee
Juni/Juli 2009 Die dritte Woche | ||||||||
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